Das Fest der Lyrik wird auf den 10. bis 12. Juni 2022 verschoben!

 

 

Leben.verdichtet“ - Ein Fest der Lyrik

 

im Kulturzentrum Degginger (Wahlenstr. 17)  in Regensburg

  

Freitag, 10.06.22 Sonntag, 12.06.22

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Lyrik,

 

wir möchten mit Ihnen die Dichtkunst feiern. Eine Reihe bekannter Autoren und Autorinnen aus Ostbayern werden bei einem dreitägigen Festival ihr Schaffen präsentieren und zeigen, wie aussagekräftig ver-dichtete Sprache unser Leben und unsere Welterfahrung spiegeln kann. Schauplatz ist das Kreativ- und Kulturzentrum Degginger in der Altstadt von Regensburg, ein weit über die regionale Szene hinaus bekannter Brennpunkt der aufstrebenden Kreativwirtschaft in Bayern. Das frische Ambiente dieses denkmalgeschützten Gebäudes aus dem 14./15. Jahrhundert bietet den Lyrikerinnen und Lyrikern und ihrem Publikum einen optimalen Rahmen für Begegnung und Gedankenaustausch.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Dr. Christine Riedl-Valder

KunstLiteraTour – Kulturredaktion für Ostbayern

 

 

Veranstaltungsprogramm

 

 

Freitag, 10.06.22, 20.00 Uhr

 

Aus dem Workshop-Raum des Degginger Live Chat via YouTube. Digitale Teilnahme möglich (siehe www.degginger.info).

Friedrich Hirschl, Barbara Krohn, Bernhard Setzwein und Anja Utler diskutieren mit allen Interessierten über Lyrik.

Moderation: N.N.

Organisation: Verein Regensburg liest e.V.

 

 

Samstag, 11.06.22, ab 14.00 Uhr

 

Moderation: Dr. Christine Riedl-Valder
Musikalische Umrahmung: Gabriele Wahlbrink
 

14.30 – 15.00 Uhr Barbara Krohn

15.15 – 15.45 Uhr Friedrich Hirschl

16.00 – 16.30 Uhr Lisa Schneider (geb. Weichart)

16.45 – 17.15 Uhr Anja Utler

17.30 – 18.00 Uhr Werner Fritsch

Anschließend werden Sequenzen aus „Faust Sonnengesang – ein Filmgedicht I-VI“ (1995-2021) von Werner Fritsch gezeigt.

 

 

Sonntag, 27.11.21, ab 14.00 Uhr

 

Moderation: Dr. Christine Riedl-Valder

Musikalische Umrahmung: Mike Reisinger

 

14.30 – 15.00 Uhr Harald Grill

15.15 – 15.45 Uhr Friedrich Brandl

16.00 – 16.30 Uhr Karl Krieg

16.45 – 17.15 Uhr Bernhard Setzwein

 

An beiden Lesungstagen Bücherstand (lichtung verlag,Viechtach) und Cafébetrieb.

 

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie die aktuellen Pandemie-Vorschriften.

 

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung empfehlenswert:

KunstLiteraTour – Kulturredaktion für Ostbayern

Dr. Christine Riedl-Valder, Kugelbergweg 8,

93176 Beratzhausen, Tel. 09493-951331

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.kunstliteratour.com

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Förderprogramm "Neustart Kultur", sowie durch die Stadt Regensburg, den Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di - Regionalgruppe Ostbayern, den lichtung verlag (Viechtach) und den Verein "Regensburg liest e.V.".

 

Veranstaltung im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

 

 

 

Termin auf 2022 verschoben! - Oberpfälzer Wallfahrten nach Altötting

Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Altötting
Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Altötting (Foto: Bischöfl. Administration der Heiligen Kapelle, Altötting).
 
Vortrag von Dr. Irmgard Siede, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Ort: Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstr. 29
 

Jedes Jahr machen sich viele Gruppen von Fuß- und Radwallfahrern aus der ganzen Oberpfalz (u.a. aus Sulzbach, Velburg, Daßwang, Regensburg, Schwandorf, Beratzhausen, Oberpfraundorf, Hemau, Painten und Cham) auf den Weg zur Schwarzen Madonna nach Altötting.

Der Vortrag der Sammlungsleiterin und wissenschaftlichen Kuratorin an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim wird die Ursprünge und Hintergründe dieser Pilgerfahrt beleuchten, auf die Gnadenbildkopien eingehen (z.B. auf dem Freiberge bei Lauterhofen, Oberpfalz) und danach fragen, wie Wallfahrten von Fürsten den Kult dieser Gnadenbilder förderten. Dabei kommen auch andere schwarze Marienbilder, wie die schwarze Muttergottes in Niedermünster (Regensburg) oder das Loreto-Gnadenbild in Sulzbach-Rosenberg zur Sprache.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Bestätigung abwarten.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Oberpfälzer Jura des Historischen Vereins in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen.

 

 
 
Neuerscheinungen

 

 

Weihnachtliches Ostbayern
Weihnachtliches Ostbayern

Weihnachtliches Ostbayern. Winterliche Geschichten und himmlische Ereignisse, hrsg. vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern, Regenstauf 2020, 192 S., zahlreiche Illustrationen, ISBN 978-3-95587-747-7, Preis: 19,90 €

 

Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit...“ übertriebene Weihnachtsromantik kommt bei den wenigsten der Geschichten in dieser neuen Sammlung von Erzählungen zur Winter- und Weihnachtszeit auf. Vielmehr sind sie im Alltag der Menschen in der Oberpfalz und Niederbayern angesiedelt und beschreiben aktuelle Wünsche, Hoffnungen und Sorgen. Manche berichten auch von wundersamen Begegnungen und spirituellen Erfahrungen oder erfinden phantastische Variationen der biblischen Geschichte und des himmlischen Geschehens.

Da lassen beispielsweise unerwartete Besucher einen Weihnachtsabend im Chaos versinken, Alleinstehende entfliehen der Einsamkeit am Weihnachtsabend in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein Wellnesshotel im Bayerischen Wald, die Jagd nach einem Taschendieb auf dem Christkindlmarkt in Regensburg entwickelt sich zum feuchtfröhlichen Studium adventlicher Spirituosen, ein moderner Nikolaus rettet mittellose junge Frauen vor dem Liebesdienst in einem Bordell an der tschechischen Grenze, ein bankrotter Geschäftsmann taumelt am Heiligen Abend beim Abspülen dem Selbstmord entgegen, das Weihnachtsfest wird als effizientes Businessmodell auf den Prüfstand gestellt, Gottvater überlegt sich ein Update für sein Sorgenkind „Erde“ und die Heilige Familie muss aus der Großstadt in ein Oberpfälzer Dorf umziehen, wo sie mit den Widrigkeiten des Landlebens kämpft und Maria ihrem Mann erst noch beichten muss, dass das Kind nicht von ihm stammt.

Anne Lienert (ein Pseudonym für Chr. Riedl-Valder) versetzt sich in ihrem Beitrag „Jingle-Single-Bells“ in die Situation einer alleinstehenden Frau zur Weihnachtszeit. Ihre Geschichte spielt im Café Krönner im niederbayerischen Straubing und in Kallmünz in der Oberpfalz.

Der Cocktail aus Weihnachts- und Wintererzählungen an Schauplätzen in Landshut, Passau, Straubing, Regensburg, im Bayerischen Wald und anderen Orten in Ostbayern ist sowohl aus tiefsinnigen als auch aus lustigen,traurigen, kritischen, spannenden und sehr phantasievollen Beiträgen gemischt und deshalb überaus abwechslungsreich und unterhaltsam!

Dieses außergewöhnliche Weihnachtsbuch mit zahlreichen Illustrationen von Christian Walter setzt die erfolgreiche Ostbayern-Reihe des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Ostbayern (VS Ostbayern) fort.

 

 

 

Publikation mit allen Texten der literarischen Führung, die im Herbst 2019 im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen stattfand:

Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen

 

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  Literatur trifft Kunst

Christine Riedl-Valder (Hg.): Literaturtage Oberpfälzer Jura 2019 - Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen, Kallmünz 2019, 66 S., 13 Farbabb., ISBN 978 3 7847 1251 2, 9,80 €.

Mit einem Vorwort von Michael Eibl, Vorsitzender Kuratorium Europäische Kulturarbeit e.V..

Redaktion: Dr. Christine Riedl-Valder, Michael Eibl

Gestaltung: Michael Eibl

Fotos: Dr. Christine Riedl-Valder

Das Buch ist über den Verlag Laßleben (Lange Gasse 19, 93183 Kallmünz, Tel. 09473-205) erhältlich.

 

Seit 1992 entstanden in Beratzhausen (Landkreis Regensburg) in mehreren internationalen Bildhauersymposien zahlreiche Kunstwerke, die nach und nach auf den Wiesen entlang der Schwarzen Laber, auf den Berghängen und in den Nachbarorten aufgestellt wurden. Mit über 40 Objekten ist der Europäische Skulpturenpark Beratzhausen heute einer der größten Skulpturenparks in Bayern. Die Themen, mit denen sich die einheimischen und ausländischen Künstler befassten, kreisen um die Begriffe Mensch, Glaube, Kunst und Natur. Ihre Werke, eingebettet in die idyllische Naturlandschaft des Oberpfälzer Jura, laden zum Verweilen, zum Betrachten und zum Nachdenken ein.

Eine Reihe von Persönlichkeiten aus dem Schriftstellerverband Ostbayern (Guido Frei, Elfi Hartenstein, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Johann Maierhofer, Dr. Marita A. Panzer, Martin Stauder, Rolf Stemmle und Thyra Thorn) ließen sich von einzelnen Skulpturen des Europaparks zu einfallsreichen Erzählungen inspirieren, die in diesem Buch abgedruckt sind.

Die Publikation wurde finanziell gefördert durch das Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen e.V., die Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz eG und KunstLiteraTour - Kulturredaktion für Ostbayern.

 

 

Caféhäuser in München.

Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten

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Christine Riedl-Valder: Caféhäuser in München. Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten,
Regensburg 2018, ISBN 978-3-7917-2992-3; eBook: eISBN 978-3-7917-6142-8 (epub)
 
Anders als in Wien, wo man der Legende nach der Belagerung durch die Türken die Liebe zu dem braunen Getränk verdankt, äußern sich in München vielfältige Einflüsse und eine starke Bindung zum Süden. Ab dem späten 18. Jahrhundert wurde München auch in Sachen Kaffeegenuss zur „nördlichsten Stadt Italiens“ und ist es bis heute weitgehend geblieben. In der Geschichte der Münchner Cafés spiegelt sich das facettenreiche Gesellschaftsleben der Landeshauptstadt wieder. Nicht zuletzt spielten die Cafés auch eine wichtige Rolle als Schauplatz weiblicher Emanzipation. Daneben bezeugen bayerisches Konfekt, Torten, Kuchen und Gebäck seit Jahrhunderten die sinnliche Daseinsfreude, die man in der Isar-Metropole zu genießen weiß.
 

Stimmen zum Buch:

 
"Unterhaltsame Geschichte der Kaffeelokale in der bayerischen Landeshauptstadt. - Die Autorin taucht mit diesem ebenso faktenreichen wie mit vielen Anekdoten gewürzten Bändchen tief in die Geschichte der Münchner Kaffeesieder und der Kaffeehauskultur ein....Erfreulich, dass die Autorin nicht nur auf die noblen Caféhäuser eingeht, sondern auch die "Zwölfpfennigkaffees", die Lokale der Arbeiter und kleinen Angestellten, erwähnt und die wenig erfreulichen Arbeitsbedingungen des weiblichen Servicepersonals zur Zeit, als "München leuchtete" (Thomas Mann), schildert..." (Hannes S. Macher, in: Bayern im Buch, 13. Jg., Hf.1, Mai 2019)
 
"Christine Riedl-Valder erzählt detailliert und anekdotenreich die Geschichte der Münchner Cafés in den vergangenen drei Jahrhunderten" (Franz Kotteder, in: Süddeutsche Zeitung, 29./30.12, 2018)
 
"Was hatte der Prinzregent mit Torten zu tun? Was verbirgt sich hinter der Abkürzung Hag? Die Antworten darauf finden sich in dem kenntnisreichen Büchlein über Caféhäuser in Entstanden ist hier eine reizvolle Chronologie über den Werdegang der "nördlichsten Kaffeestadt italiens". Die Absicht, Geschichte(n) unterhaltsam München, das Christine Riedl-Valder in der Reihe "Kleine Münchner Geschichten" im Pustet Verlag vorgelegt hat...Dr. Riedl-Valders unterhaltsames Buch enthält viele höchst interessante Daten und Fakten nicht nur zu Münchner Cafés, sondern zur Kaffee-Kultur allgemein, auch zu den Arbeitsbedingungen des Bedienungspersonals und zu den Einnahmen aus der Kaffee-Steuer, die sich in Deutschland gegenwärtig auf immerhin etwa eine Milliarde Euro pro Jahr beläuft...(Jutta Göller, in: Mittelbayerische Zeitung, 25.02.2019)
 
"Wussten Sie eigentlich, dass München nicht nur als Bierstadt, sondern auch als Kaffeestadt einen weithin anerkannten Namen hat? Und das schon vor mehr als 300 Jahren? Bierfreunde hören es freilich nicht so gern, aber dennoch ist es eine historisch belegte Tatsache. Die Autorin Christine Riedl-Valder hat sich auf Spurensuche begeben und lässt in ihrem Buch Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten lebendig werden...Entstanden ist hier eine reizvolle Chronologie über den Werdegang der "nördlichsten Kaffeestadt Italiens. Die Absicht, Geschichte(n) unterhaltsam zu erzählen, vor allem auch im Wechselspiel von Bierpalästen und Kaffeepalästen, ist voll geglückt. Die kluge Aufarbeitung der Münchner Caféhaus-Nachkriegsszene bis zum aktuellen Heute liest sich gleichermaßen spannend. Ein Sondertipp: Nehmen Sie sich Zeit, wählen Sie Ihr Lieblingscafé und lassen Sie bei der Lektüre "Caféhäuser in München" die Umwelt an sich abgleiten...(Brigitte Karch, auf www.brikada.de - Onlinemagazin für Frauen, abgerufen am 18.11.12018).
 
"Die Kulturjournalistin Christine Riedl-Valder stellt in ihrem Band Caféhäuser in München (Pustet) auf 160 Seiten nicht nur bekannte Cafés aus drei Jahrhunderten vor, sondern auch kulinarische Genüsse wie bayerisches Konfekt, Torten, Kuchen und Gebäck." (www.in-muenchen.de,abgerufen am 28.12.2018)
 
 

 

Der erste Caféhausführer von Regensburg und Umgebung

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Christine Riedl-Valder: Die schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung, Regenstauf 2017, 17,90 € (ISBN 9-783866-46341-6)

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https://www.battenberg-gietl.de/heimat/buch/die-schoensten-cafes-in-regensburg-und-umgebung

Dieser Führer stellt einige der schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung vor und möchte Ihnen dabei helfen, neue Plätze zu entdecken und Ihre persönlichen Favoriten zu finden. In Regensburg ist der Genuss von Kaffee und Konfekt seit Jahrhunderten üblich. Schon den Gesandten am Immerwährenden Reichstag wurden „Islamischen Wein“ und Pralinen serviert. Wer heute in der Domstadt ein Café besuchen will, hat jedoch die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl von Lokalen mit unterschiedlichsten Angeboten. Dieses Buch will Ihnen eine Orientierungshilfe geben. Es informiert über Kaffee- und Kuchenspezialitäten, Ambiente, Ausstattung, Service und Betreiber der einzelnen Cafés und erwähnt Wissenswertes über ihre Geschichte und Entwicklung. Dabei zeigt sich die bunte Vielfalt, Qualität und lange Tradition der Oberpfälzer Caféhauskultur.

Das Buch macht Sie bekannt mit fünfzehn der schönsten Cafés in Regensburg sowie lohnenden Ausflugszielen in Bach, Beratzhausen, Burglengenfeld, Illkofen, Kallmünz, Kelheim, Laaber, Nittendorf-Penk, Schwandorf, Tegernheim, Velburg und Zeitlarn.

Gefälliger Wegweiser zum wahren Kaffeegenuss in und um Regensburg:

Schon das in „Kaffee-Farbtönen“ gestaltete Cover regt die Sinne an, denn fast möchte man meinen, den Duft des schwarzen Heißgetränks zu vernehmen. So gelingt Christine Riedl-Valder, der in der Region Regensburg beheimateten Kunsthistorikerin und Germanistin, ein gelungener Einstieg. In ausgewählten Cafès und in teils ungewöhnlichem Ambiente kann man die Seele baumeln lassen und spezielle Kaffee- und Kuchenkreationen genießen. Da gibt es liebliche „Locations“wie das „Rosenfleckerl“ oder skurrile wie das „Kuhstallcafé“ und den„Milchschwammerl“, wohl das kleinste seiner Art weit und breit. Man kann sich mit Kunst, wie im „Galerie-Café Blaue Lilie“ umgeben, mit klaren Linien im modernenAmbiente des „Verschmitzt“ oder gediegen im „Pernsteiner“ dem Genuss frönen.

Auch im Schatten einer Kirche mit Blick auf einen alten Friedhof lässt sich trefflich entspannen (s. „Legato“) oder gleich in einer ehemaligen Hauskapelle. Hier beim legendären „Dampfnudel Uli“ denkt man nicht an das Hüftgold, das die leckeren Mehlspeisen hinterlassen. Riedl-Valder charakterisiert ihre Lieblingscafés kompakt und geht dabei vor allem auf deren besonderes Ambiente, Geschichte und Spezialitäten ein. Aussagekräftige Fotografien unterstreichen die Hinweise und Fakten im Text. Eine „Info-Leiste“ liefert die wichtigsten Daten wie Anschriften,Öffnungszeiten, Internetpräsenz und auch Preislevel von Kaffee und Kuchen.

Besonderes Augenmerk aber legt die Autorin auf Herkunft der Ingredienzen, sprich Kaffeebohnen, und die fachkundige Zubereitung des heißen Muntermachers. Auch die jeweilige Konditorkunst wird eingehend unter die Lupe genommen.

Der Genuss-Reiseführer lässt Einheimische wie Besucher nicht im Regen stehen und weist zielgerichtet den Weg zu den besten Cafés der Region. Ein ebenso empfehlenswertes wie unterhaltsames Buch mit ansprechender Aufmachung.“

(Sabine Tischhöfer, in: Bauer, Markus (Hg.): Die Besprechung, Ausgabe 1/2017)

 

 

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Christine Riedl-Valder: Johann Baptist  Dominikus Zimmermann. Virtuose Raumschöpfer des Rokoko. Regensburg 2017, 14,95 € (ISBN978-3-7917-2928-2)

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Die Gebrüder Zimmermann leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung und Vollendung des süddeutschen Rokoko. Das Buch berichtet vom faszinierenden Leben und Werk der Künstler-Brüder. Aufgewachsen im Milieu der Wessobrunner Stuckkünster, blieben sie diesem Kreis zeitlebens eng verbunden und prägten die Kunstlandschaft Oberbayerns. Johann Baptist, Stuckateur und Freskant, war ab 1720 für die Wittelsbacher am Münchner Hof tätig und schuf an der Seite von Francois Cuvilliés die Prunkräume des höfischen Rokoko in der Münchner Residenz, der Amalienburg und Schloss Nymphenburg. Dominikus, Stuckateuer, Altarbauer und Baumeister, erreichte eine einzigartige Synthes von Ornament und Architektur. Durch ihre Zusammenarbeit gelangen den Brüdern Spitzenleistungen der Raum- und Dekorationskunst. Ihr Spätwerk, die "himmlische" Wies, gilt als Juwel des Rokoko und gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe.

Pressestimmen zum Buch:

"Das Buch...liefert einen kompakten Überblick über Leben und Werk der beiden Rokoko-Künstler...Die Autorin mischt Wissenswertes über die Wessobrunner Familie und den Betrieb, den Werdegang der beiden Brüder bis hin zu ihrem Meisterstück, der Wieskirche und dem festlichen Steinernen Saal in Schloss Nymphenburg, mit kurzen Exkursen. So erfährt der Leser beispielsweise, wie sich Stuckmörtel zusammensetzt und verwendet wird, was sich hinter den Begriffen "Bandelwerk" und "Rocaille" verbirgt oder welche Arbeitsbedingungen, Löhne und Preise im 18. Jahrhundert vorherrschten...." (Rebekka Jakob, Augsburger Allgemeine am 16.02.2018).

"...was die beiden bildnerisch universell begabten Zimmermann-Brüder ganz unabhängig voneinander entwickelt und dann in einigen gemeinsam gestalteten Gesamtkunstwerken im Rokoko-Stil zur Vollkommenheit geführt haben, genießt heute höchste Anerkennung...(Gottfried Knapp, Süddeutsche Zeitung am 14.03.2018)

 " ...ein instruktiver und reizvoller Band der schönen Buchreihe "kleine bayerische biografien"..."das glanzvolle Wirken der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet in die bayerische Geschichtte ihrer Zeit...Alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder versammelt Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch, das auch spannende Aufklärung darüber gibt, worin eigentlich das Faszinierende des süddeutschen Rokokos besteht." (Klaus Hübner, Ostbayerisches Magazin lichtung, Hf. 2/2018, S. 54f).

 "In ihrem Buch erzählt die Kulturjournalistin Christine Riedl-Valder fesselnd, wie sich der Stuckateur und Freskant Johann Baptist Zimmermann und sein jüngerer Bruder, der Stuckateur und Architekt Dominikus Zimmermann kongenial ergänzten...Außerdem wird in dem Buch das Leben und Wirken der Zimmermann-Brüder in seinen historischen Kontext gestellt...(Martin Geh, Katholische Sonntagszeitung, Bistum Augsburg, Nr. 16, 2018).

"...äußerst lesenswert, informativ und bereichernd - in gut verständlicher Sprache....Das Buch ist eine handliche, kompakte Darstellung...Ein Stück Bayerische Geschichte. Gut zu lesen! (das zeichen. Die Zeitschrift des katholischen Apostolats, Nr. 6 /2018).

"...Da die in angenehmem und ansprechendem Tonfall gehaltene Zusammenfassung des Lebens und Wirkens der Brüder immer wieder, wie bei dieser Buchreihe üblich, durch lehrreiche Info-Kästen angereichert wird, kann sich der Leser ganz nebenbei auch interessantes Hintergrundwissen aneignen...dieses Büchlein, in dem die glanzvolle Spur der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet wird in die bayerische Geschichte ihrer Zeit....Klar ist: Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch versammelt alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder und klärt auf spannende Weise darüber auf, worin das Unvergleichliche und Begeisternde des süddeutschen Rokoko besteht." (Klaus Hübner, in: Bayernspiegel 3/2018, S. 48f.)

"...Das Buch ist eine gut lesbare, gründliche, auch an die breitere Öffentlichkeit gerichtete Biographie, die die vorhandene Literatur berücksichtigt und auswertet...Insgesamt ist das gut redigierte und schön gestaltete Buch eindeutig zu empfehlen und es ist ihm eine breite Leserschaft zu wünschen. Es ist auc sehr begrüßenswert, dass ca. 30 Jahre nach den letzten zwei großen Neuerscheinungen...zu den Brüdern bzw. Dominikus Zimmermann das Werk der beiden großen bayerischen Rokokomeister wieder mit einer Publikation gewürdigt wird." (Werner Fees-Buchecker, in: Landsberger Geschichtsblätter 2019, S. 155).