Freitag, 1.10.21, 16 - 17.30 Uhr

Vom Glanz eines Rittergeschlechts und vom Elend einer Burgruine - Führung zur ehemaligen Veste Ehrenfels in Beratzhausen

Führung mit Ortsheimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder
 
Tief im Wald versteckt liegt die Burgruine Ehrenfels bei Beratzhausen. Sie wurde als Stammsitz der Ritter zu Ehrenfels errichtet (1256 erstmals erwähnt) und war ein wichtiger Stützpunkt des Hochstifts Regensburg. Ab 1335 lebten hier die Stauffer zu Ehrenfels, die bis in die erste Riege der bayerischen Rittergeschlechter aufstiegen und hohe Ämter am Hofe der bayerischen Herzöge bekleideten. Ihre Macht und ihr Reichtum spiegeln sich in ihren Turnieren und kulturellen Aktivitäten. Die einst sehr ansehnliche Veste Ehrenfels ist seit dem 17. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben. Doch ihre Ruinen erinnern noch heute an ihre glanzvolle Vergangenheit.
 
Treffpunkt: Beratzhausen, Haderlsdorf 8 (Ortsschild, Koordinaten: 49.102005, 11.785998)
Teilnahmegebühr: € 10.00 (10 - 15 Plätze, Kinder 5 €, keine Ermäßigung)

Anmeldung: VHS Regensburg-Land, Tel. 09401-52550, Kurs Nr. 213-131004

 

Samstag, 16.10.21, 15.00 - 16.30 Uhr

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Führung auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen

Führung mit Ortsheimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder

Anfang der 1520-er Jahre wurde Beratzhausen zu einem Hotspot der Reformation, denn das Rittergeschlecht der Stauffer zu Ehrenfels führte in der Pfarrei Beratzhausen das Luthertum ein und installierte damit hier die erste evangelische Gemeinde im Deutschen Reich. Mit großem persönlichem Engagement unterstützten Mitglieder der Familie in den folgenden Jahrzehnten die Verbreitung der neuen Lehre. Vor allem die Stauffertochter Argula von Grumbach wurde berühmt in ihrem Kampf um religiöse Toleranz. In Beratzhausen erinnern noch eine Reihe von Bauwerken und Denkmälern an das Wirken der Stauffer zu Ehrenfels.

Treffpunkt: Beratzhausen, Zehentstadel (Paracelsusstr. 29)

Teilnahmegebühr: € 10.00 (10 - 15 Plätze, Kinder 5 €, keine Ermäßigung)

Anmeldung: VHS Regensburg-Land, Tel. 09401-52550, Kurs Nr. 213-131005

 

Freitag, 22.10. - Sonntag, 24.10.21

 

Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums

Vor rund 500 Jahren – Anfang der 1520er Jahre – wurde Beratzhausen zu einem Brennpunkt der Reformation. Das hier ansässige Rittergeschlecht der Stauffer zu Ehrenfels führte in seiner Herrschaft frühzeitig das Luthertum ein und installierte damit in der Pfarrei Beratzhausen eine der ersten evangelischen Gemeinde im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Mehrere Mitglieder dieser Familie unterstützten in den folgenden Jahrzehnten mit großem persönlichen Engagement die Verbreitung der neuen Lehre. Vor allem die Stauffertochter Argula von Grumbach wurde berühmt in ihrem Kampf um religiöse Toleranz. Sie war die erste evangelische Publizistin im Alten Reich.



Der ehemalige Staufferhof in Regensburg, ein Treffpunkt der Protestanten in der Reichsstadt.

Federzeichnung 1885 (Museen der Stadt Regensburg, Inv.Nr. HV 730, Foto: Michael Preischl)

 

Freitag, 22.10.21, Regensburg, Obermünsterstr. 9 (Treffpunkt)
15:00 Uhr - Dr. Rosa Micus, Regensburg: Das Freihaus der Stauffer zu Ehrenfels in Regensburg und das evangelisches Leben in der Reichsstadt zwischen 1522 und 1570 (Führung)

Samstag, 23.10.21, Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstraße 29
13:30 Uhr - Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen: Die Ausstellung „Das 500jährige Reformationsjubiläum in Beratzhausen“ (Führung)
14:00 Uhr - Symposion: Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz – Die Familie der Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter des Luthertums (Begrüßung: Matthias Beer, 1. Bürgermeister Markt Beratzhausen, Vertreter/Vertreterin der Evangelischen Gemeinde Hemau-Nittendorf, Dr. Thomas Feuerer, 1. Vorsitzender Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg; Moderation: Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen)

Vorträge
14:30 Uhr - Dr. Werner Chrobak, Sinzing: Die Einführung der Reformation in Beratzhausen und ihr Einfluss auf das Regensburger Reformationsgeschehen vor dem Hintergrund der wittelsbachischen Kirchenpolitik
15:00 Uhr - Dr. Manfred Jehle, Berlin: Die Konfessionspolitik der Freiherren von Stauff im Vergleich mit dem Reformations­geschehen in fränkischen Territorien
15:30 Uhr - Prof. Dr. Diethard Schmid, Regensburg: Die Stauffer zu Ehrenfels in Sünching und die Reformation
16:00 Uhr - Fragerunde/Diskussion, anschließend Kaffeepause
16:45 Uhr - Dr. Hermann Reidel, Regensburg: Anna von Stauff - „weibs person von göttlicher Schrift“. Die reformatorische Hofmarksherrin von Köfering
17:15 Uhr - Dr. Marita A. Panzer, Regensburg: „Die Mägdlein bekommen ihre Blumen“ – Frauenleben an der Schwelle zur Neuzeit
17:45 Uhr - Diskussion
18:00 Uhr - Dr. Rosa Micus, Regensburg: Die Regensburger Schulmeisterin Magdalena Heymair (um 1535 – 1586) und ihre Lieddichtungen. Ein Beitrag zum Bildungswesen in der frühen Neuzeit (mit Gesangseinlagen des Ensemble Kulturgarten Regensburg e.V. mit Sängerinnen der Regensburger Kantorei)

Sonntag, 24.10.21, Beratzhausen, Schlosshof (Treffpunkt)
16:00 Uhr - Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen: Auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen (Führung)

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Jura des Historischen Vereins in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen und der Evangelischen Gemeinde Hemau-Nittendorf.

 

Leben.verdichtet“ - Ein Fest der Lyrik

 

im Kulturzentrum Degginger in Regensburg

 

Freitag, 26.11.21 Sonntag, 28.11.21

 

Bei einem 2-tägigen Festival der Lyrik werden zehn Lyriker und Lyrikerinnen aus Ostbayern ausgiebig die Möglichkeit zur Präsentation ihres Schaffens und ihres Werkes erhalten. Inmitten der Altstadt Regensburgs liegt das weit über die regionale Szene hinaus bekannte Kreativ- und Kulturzentrum Degginger, ein Brennpunkt der aufstrebenden Kreativwirtschaft in Bayern. Das frische Ambiente dieses denkmalgeschützten Gebäudes aus dem 14./15. Jahrhundert bietet den beteiligten Lyrikerinnen und Lyrikern und ihrem potentiellen Lesepublikum einen optimalen Rahmen für Begegnung und Gedankenaustausch.

 

Geplant sind eine Diskussion über die Arbeitsweise von Lyrikerinnen und Lyrikern und alles Wissenswerte rund um Gedichte, von ihrer Entstehung bis zur Vermarktung, mittels Live Chat via YouTube (am 26.11.21), und ein zweitägiges Programm mit musikalisch umrahmten Lesungen von je fünf Lyrikern und Lyrikerinnen, Bücher- und Informationsständen sowie Caféhausbetrieb (am 27./28.11.21).

 

Das Festival will der zeitgenössischen Lyrik ein Podium bieten. Die Wirksamkeit ver-dichteter Sprache zur Spiegelung aktueller Lebensbefindlichkeiten soll dabei erfahrbar werden; poetische Texte präsentieren sich als adäquates Mittel in der verknappten Sprache des Web und im medialen Kommunikationsprozess.

 

Veranstalter: KunstLiteraTour. Kulturredaktion für Ostbayern - Verein "Regensburg liest e.V.", Regensburg - Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, Regionalgruppe Ostbayern - lichtung verlag, Viechtach.

 

 

Freundliche Förderung im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

 

 

Lyrikfest_Regensburg_2021
Lyrikfest in Regensburg im November 2021

 

 

Termin auf 2022 verschoben! - Oberpfälzer Wallfahrten nach Altötting

Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Altötting
Gnadenbild der Schwarzen Madonna von Altötting (Foto: Bischöfl. Administration der Heiligen Kapelle, Altötting).
 
Vortrag von Dr. Irmgard Siede, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Ort: Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstr. 29
 

Jedes Jahr machen sich viele Gruppen von Fuß- und Radwallfahrern aus der ganzen Oberpfalz (u.a. aus Sulzbach, Velburg, Daßwang, Regensburg, Schwandorf, Beratzhausen, Oberpfraundorf, Hemau, Painten und Cham) auf den Weg zur Schwarzen Madonna nach Altötting.

Der Vortrag der Sammlungsleiterin und wissenschaftlichen Kuratorin an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim wird die Ursprünge und Hintergründe dieser Pilgerfahrt beleuchten, auf die Gnadenbildkopien eingehen (z.B. auf dem Freiberge bei Lauterhofen, Oberpfalz) und danach fragen, wie Wallfahrten von Fürsten den Kult dieser Gnadenbilder förderten. Dabei kommen auch andere schwarze Marienbilder, wie die schwarze Muttergottes in Niedermünster (Regensburg) oder das Loreto-Gnadenbild in Sulzbach-Rosenberg zur Sprache.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Bestätigung abwarten.

Eintritt frei. Eine Veranstaltung der Regionalgruppe Oberpfälzer Jura des Historischen Vereins in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen.

 

Prosa und Lyrik unterwegs

 

Veranstaltungen im Juli, August und September 2021

 

 

 

Blumenwiese_Bücher

 

Samstag, 24.07.21, 15 Uhr; Beratzhausen, Skulpturenpark am Essenbügl

Literatur für Kinder (8-12 J.).

 

Wir wandern zusammen mit den Kinderbuch-AutorInnen Marie-Anne Ernst, Claudia Spelic und Rolf Stemmle durch den Europäischen Skulpturenpark und die Uferauen an der Schwarzen Laber in Beratzhausen. Im Verlauf unseres Spaziergangs und während eines abschließenden Picknicks (bitte Decken, Speisen und Getränke selbst mitbringen) werden an ausgewählten Kunstwerken Märchen und Mitmach-Geschichten erzählt. Bitte beachten Sie, dass die Kinder nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen können.  Eintritt frei!

 

 Die_Autorin_Marie-Anne_Ernst

Marie-Anne Ernst (Foto: Thorsten Ernst)

 

Marie-Anne Ernst hat eine Sammlung neuer Märchen geschrieben, die sich um das Element Wasser drehen. Sie ist Autorin spannender Kurzgeschichten und bringt auch die beliebte Buchreihe „Zahnfee Appolonia“ heraus. Der neueste Band trägt den Titel „Zahnfee Appolonia und der Wackelzahnzauber“.

 

Claudia Spelic (Foto: Nathalie Spelic)

 

Die Autorin und Malerin Claudia Spelic schreibt Romane, Kurzgeschichten, Kinderliteratur und Lyrik. Ihre schriftstellerische Ader entdeckte sie einst mit den Gute-Nacht-Geschichten, die sie sich für ihre Kinder ausdachte. In „Der Engel mit der Ukulele“ erzählt sie von denkwürdigen und amüsanten Erlebnissen, die ihr bei ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg widerfuhren.

 

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Rolf Stemmle (Foto: Stefan Pusch)

 

Rolf Stemmle ist als Autor und Komponist sehr vielseitig aktiv. Er verfasst Theaterstücke, Romane (u.a. „Der Teufel von Stockenfels“), Lyrik zum Schmunzeln („Der Mensch im Tier“) und hat sich viele amüsante Geschichten über die Regensburger Stadttaube „Gurrletta Steinhöfl“ ausgedacht.

 

 

Mittwoch, 04.08.21, 16 Uhr; Café "Zur roten Amsel" in Kallmünz (Vilsgasse 46)

 

Kallmünz literarisch.

 

Inmitten einer Traumlandschaft aus Wasser, Wiesen, Wald und Fels lesen die Lyrikerin Barbara Krohn sowie die beiden Literaten Dr. Gerd Burger und Dr. Gerd Holzheimer aus Texten, die alle um den Sehnsuchtsort Kallmünz kreisen. Einige der Gedichte und Erzählungen sind im Oberpfälzer Dialekt verfasst. Nach der Lesung im Cafégarten an der Vils schließt sich ein Spaziergang durch die Marktgassen und entlang der Flussufer mit weiteren Lesungen vor Ort an.

Eintritt (inkl. Kaffee/Kuchen) 20,- €*

 

 

Donnerstag, 12.08.21, 17 Uhr: Literatur und Natur.

 

Spaziergang durch die von schroffen Felswänden gesäumten Wiesen im Tal der Schwarzen Laber zwischen Beratzhausen und Laaber. Anschließend Einkehr in die Friesenmühle. Während der Veranstaltung lesen die bekannten Schriftsteller Friedrich Brandl (Amberg), Harald Grill (Wald bei Nittenau) und Bernhard Setzwein (Waldmünchen) aus ihren Werken. Die Juralandschaft und die urige Johannesstube der jahrhundertealten Friesenmühle bilden eine stimmungsvolle Atmosphäre für die in Dialekt und Hochdeutsch vorgetragenen Glanzstücke Oberpfälzer Prosa und Lyrik.

 

Treffpunkt: Beratzhausen, Friesenmühle.

Eintritt 15,- €*

 

 

Samstag, 04.09.21, 16 Uhr: Kelheim literarisch.

 

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt lesen Guido Frei (Pielenhofen), Thyra Thorn (Regensburg) und Marion Stadler (Essing) ihre neu verfassten Erzählungen vor. Ihre Texte haben markante Häuser, Gärten und Kirchen in der Stadt Kelheim zum Schauplatz oder sind von der Geschichte des Orts inspiriert.

 

Treffpunkt: Kelheim, Rathaus.

Eintritt 15,- €*

 

 

Samstag, 05.09.21, 16 Uhr: Bergwelt und Naturgenuss.

 

Die Wanderung führt auf einem Pfad über die Jurahöhen und bietet weite Ausblicke über die steilen Felswände, Wacholderhänge und das Flusstal. Während der Tour erzählt der Reisejournalist Arthur Schnabl Wissenswertes über die Region, Sabine Rädisch liest poetische Texte und Siegfried Schüller präsentiert Erzählungen und Digeridoo-Musik. Bei einem abschließenden Picknick berichtet die Kräuterexpertin Markusine Guthjahr über Schmackhaftes und Gesundes aus der heimischen Natur. Die Gäste erhalten kleine Kostproben und originelle Rezepte.

 

Treffpunkt: Beratzhausen, Parkplatz am Sportplatz.

Eintritt 15,- €*

 

 

Samstag, 11.09.21, 15 Uhr: Schöne Aussichten!

 

Literarisch umrahmter Spaziergang auf dem Dreifaltigkeitsberg bis zur Seidenplantage. Die Regensburger Autorinnen Elfi Hartenstein und Angela Kreuz sowie der Regensburger Hörbuchverleger und Autor Dr. Dieter Lohr präsentieren neue Erzählungen, die das Regensburger Panorama unter die Lupe nehmen.

 

 

Freundliche Förderung der Veranstaltungsreihe im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. und durch die Ernst-Pietsch-Stiftung Deggendorf!

 

Neustart Kultur

 
 
 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

Weitere Veranstaltungen

 

Freitag, 02.07.21, 16 Uhr

Das Gemeindearchiv in Sinzing

Führung mit Kreisheimatpfleger und Gemeindearchivar Karl Hoibl, Sinzing
Ort: Sinzing, Gemeindarchiv im Rathaus, Fährenweg 4

Das Archiv im Neubau des Rathauses der Gemeinde Sinzing am Fährenweg enthält Gemeinderatsprotokolle, Gesetzesblätter, Handbücher der Verwaltung, Akten, Standesamtsunterlagen, Baupläne, Rechnungen und Bilder seit dem Jahre 1808. Die Bestände werden nach dem Bayerischen Einheitsaktenplan geordnet und in einer Datenbank verzeichnet. Dadurch sind die Dokumente schnell und sicher wieder auffindbar. Im Archiv der Gemeinde Sinzing befinden sich auch die Unterlagen der ehemaligen Gemeinden Bergmatting, Eilsbrunn und Viehhausen, die 1972 im Zuge der Gebietsreform mit Sinzing zusammengelegt wurden. Das Gesamt-Archiv umfasst 1396 laufende Regalmeter. Davon stehen für die Registratur 580 Meter zur Verfügung. Für das Archiv sind 816 Meter Regale reserviert.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Bestätigung abwarten.

Eintritt frei. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sinzing.

 

Freitag, 16.07.21, 17 Uhr

Im Kampf um Glaubensfreiheit und Toleranz - Auf den Spuren der Stauffer zu Ehrenfels durch Beratzhausen

Führung mit Ortsheimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen
Treffpunkt: Beratzhausen, Eingang Zehentstadel, Paracelsusstr. 29

Anfang der 1520er Jahre wurde Beratzhausen zu einem „Hotspot“ der Reformation, denn Freiherr Bernhard II. Stauff zu Ehrenfels führte in seiner Herrschaft das Luthertum ein und installierte damit hier eine der ersten evangelischen Gemeinden im Deutschen Reich. Mehrere Mitglieder der reichsfreien Familie Stauff zu Ehrenfels unterstützten in den folgenden Jahrzehnten mit großem Engagement die Verbreitung der neuen Lehre, ohne sich von den damit verbundenen gravierenden Nachteilen abschrecken zu lassen. Vor allem die Stauffertochter Argula von Grumbach, die Schwester von Bernhardin II., wurde berühmt in ihrem Kampf um religiöse Toleranz. In Beratzhausen erinnern noch eine Reihe von Bauwerke und Denkmäler an das Wirken der Stauffer zu Ehrenfels.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Bitte anmelden per E-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Bestätigung abwarten.

Teilnahmegebühr: 8 Euro; für HV-Mitglieder kostenfrei. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Markt Beratzhausen.
 
 

 

 

 

 

 
 
 
Neuerscheinungen

 

 

Weihnachtliches Ostbayern
Weihnachtliches Ostbayern

Weihnachtliches Ostbayern. Winterliche Geschichten und himmlische Ereignisse, hrsg. vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern, Regenstauf 2020, 192 S., zahlreiche Illustrationen, ISBN 978-3-95587-747-7, Preis: 19,90 €

 

Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit...“ übertriebene Weihnachtsromantik kommt bei den wenigsten der Geschichten in dieser neuen Sammlung von Erzählungen zur Winter- und Weihnachtszeit auf. Vielmehr sind sie im Alltag der Menschen in der Oberpfalz und Niederbayern angesiedelt und beschreiben aktuelle Wünsche, Hoffnungen und Sorgen. Manche berichten auch von wundersamen Begegnungen und spirituellen Erfahrungen oder erfinden phantastische Variationen der biblischen Geschichte und des himmlischen Geschehens.

Da lassen beispielsweise unerwartete Besucher einen Weihnachtsabend im Chaos versinken, Alleinstehende entfliehen der Einsamkeit am Weihnachtsabend in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein Wellnesshotel im Bayerischen Wald, die Jagd nach einem Taschendieb auf dem Christkindlmarkt in Regensburg entwickelt sich zum feuchtfröhlichen Studium adventlicher Spirituosen, ein moderner Nikolaus rettet mittellose junge Frauen vor dem Liebesdienst in einem Bordell an der tschechischen Grenze, ein bankrotter Geschäftsmann taumelt am Heiligen Abend beim Abspülen dem Selbstmord entgegen, das Weihnachtsfest wird als effizientes Businessmodell auf den Prüfstand gestellt, Gottvater überlegt sich ein Update für sein Sorgenkind „Erde“ und die Heilige Familie muss aus der Großstadt in ein Oberpfälzer Dorf umziehen, wo sie mit den Widrigkeiten des Landlebens kämpft und Maria ihrem Mann erst noch beichten muss, dass das Kind nicht von ihm stammt.

Anne Lienert (ein Pseudonym für Chr. Riedl-Valder) versetzt sich in ihrem Beitrag „Jingle-Single-Bells“ in die Situation einer alleinstehenden Frau zur Weihnachtszeit. Ihre Geschichte spielt im Café Krönner im niederbayerischen Straubing und in Kallmünz in der Oberpfalz.

Der Cocktail aus Weihnachts- und Wintererzählungen an Schauplätzen in Landshut, Passau, Straubing, Regensburg, im Bayerischen Wald und anderen Orten in Ostbayern ist sowohl aus tiefsinnigen als auch aus lustigen,traurigen, kritischen, spannenden und sehr phantasievollen Beiträgen gemischt und deshalb überaus abwechslungsreich und unterhaltsam!

Dieses außergewöhnliche Weihnachtsbuch mit zahlreichen Illustrationen von Christian Walter setzt die erfolgreiche Ostbayern-Reihe des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Ostbayern (VS Ostbayern) fort.

 

 

 

Publikation mit allen Texten der literarischen Führung, die im Herbst 2019 im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen stattfand:

Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen

 

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  Literatur trifft Kunst

Christine Riedl-Valder (Hg.): Literaturtage Oberpfälzer Jura 2019 - Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen, Kallmünz 2019, 66 S., 13 Farbabb., ISBN 978 3 7847 1251 2, 9,80 €.

Mit einem Vorwort von Michael Eibl, Vorsitzender Kuratorium Europäische Kulturarbeit e.V..

Redaktion: Dr. Christine Riedl-Valder, Michael Eibl

Gestaltung: Michael Eibl

Fotos: Dr. Christine Riedl-Valder

Das Buch ist über den Verlag Laßleben (Lange Gasse 19, 93183 Kallmünz, Tel. 09473-205) erhältlich.

 

Seit 1992 entstanden in Beratzhausen (Landkreis Regensburg) in mehreren internationalen Bildhauersymposien zahlreiche Kunstwerke, die nach und nach auf den Wiesen entlang der Schwarzen Laber, auf den Berghängen und in den Nachbarorten aufgestellt wurden. Mit über 40 Objekten ist der Europäische Skulpturenpark Beratzhausen heute einer der größten Skulpturenparks in Bayern. Die Themen, mit denen sich die einheimischen und ausländischen Künstler befassten, kreisen um die Begriffe Mensch, Glaube, Kunst und Natur. Ihre Werke, eingebettet in die idyllische Naturlandschaft des Oberpfälzer Jura, laden zum Verweilen, zum Betrachten und zum Nachdenken ein.

Eine Reihe von Persönlichkeiten aus dem Schriftstellerverband Ostbayern (Guido Frei, Elfi Hartenstein, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Johann Maierhofer, Dr. Marita A. Panzer, Martin Stauder, Rolf Stemmle und Thyra Thorn) ließen sich von einzelnen Skulpturen des Europaparks zu einfallsreichen Erzählungen inspirieren, die in diesem Buch abgedruckt sind.

Die Publikation wurde finanziell gefördert durch das Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen e.V., die Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz eG und KunstLiteraTour - Kulturredaktion für Ostbayern.

 

 

Caféhäuser in München.

Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten

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Christine Riedl-Valder: Caféhäuser in München. Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten,
Regensburg 2018, ISBN 978-3-7917-2992-3; eBook: eISBN 978-3-7917-6142-8 (epub)
 
Anders als in Wien, wo man der Legende nach der Belagerung durch die Türken die Liebe zu dem braunen Getränk verdankt, äußern sich in München vielfältige Einflüsse und eine starke Bindung zum Süden. Ab dem späten 18. Jahrhundert wurde München auch in Sachen Kaffeegenuss zur „nördlichsten Stadt Italiens“ und ist es bis heute weitgehend geblieben. In der Geschichte der Münchner Cafés spiegelt sich das facettenreiche Gesellschaftsleben der Landeshauptstadt wieder. Nicht zuletzt spielten die Cafés auch eine wichtige Rolle als Schauplatz weiblicher Emanzipation. Daneben bezeugen bayerisches Konfekt, Torten, Kuchen und Gebäck seit Jahrhunderten die sinnliche Daseinsfreude, die man in der Isar-Metropole zu genießen weiß.
 

Stimmen zum Buch:

 
"Unterhaltsame Geschichte der Kaffeelokale in der bayerischen Landeshauptstadt. - Die Autorin taucht mit diesem ebenso faktenreichen wie mit vielen Anekdoten gewürzten Bändchen tief in die Geschichte der Münchner Kaffeesieder und der Kaffeehauskultur ein....Erfreulich, dass die Autorin nicht nur auf die noblen Caféhäuser eingeht, sondern auch die "Zwölfpfennigkaffees", die Lokale der Arbeiter und kleinen Angestellten, erwähnt und die wenig erfreulichen Arbeitsbedingungen des weiblichen Servicepersonals zur Zeit, als "München leuchtete" (Thomas Mann), schildert..." (Hannes S. Macher, in: Bayern im Buch, 13. Jg., Hf.1, Mai 2019)
 
"Christine Riedl-Valder erzählt detailliert und anekdotenreich die Geschichte der Münchner Cafés in den vergangenen drei Jahrhunderten" (Franz Kotteder, in: Süddeutsche Zeitung, 29./30.12, 2018)
 
"Was hatte der Prinzregent mit Torten zu tun? Was verbirgt sich hinter der Abkürzung Hag? Die Antworten darauf finden sich in dem kenntnisreichen Büchlein über Caféhäuser in Entstanden ist hier eine reizvolle Chronologie über den Werdegang der "nördlichsten Kaffeestadt italiens". Die Absicht, Geschichte(n) unterhaltsam München, das Christine Riedl-Valder in der Reihe "Kleine Münchner Geschichten" im Pustet Verlag vorgelegt hat...Dr. Riedl-Valders unterhaltsames Buch enthält viele höchst interessante Daten und Fakten nicht nur zu Münchner Cafés, sondern zur Kaffee-Kultur allgemein, auch zu den Arbeitsbedingungen des Bedienungspersonals und zu den Einnahmen aus der Kaffee-Steuer, die sich in Deutschland gegenwärtig auf immerhin etwa eine Milliarde Euro pro Jahr beläuft...(Jutta Göller, in: Mittelbayerische Zeitung, 25.02.2019)
 
"Wussten Sie eigentlich, dass München nicht nur als Bierstadt, sondern auch als Kaffeestadt einen weithin anerkannten Namen hat? Und das schon vor mehr als 300 Jahren? Bierfreunde hören es freilich nicht so gern, aber dennoch ist es eine historisch belegte Tatsache. Die Autorin Christine Riedl-Valder hat sich auf Spurensuche begeben und lässt in ihrem Buch Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten lebendig werden...Entstanden ist hier eine reizvolle Chronologie über den Werdegang der "nördlichsten Kaffeestadt Italiens. Die Absicht, Geschichte(n) unterhaltsam zu erzählen, vor allem auch im Wechselspiel von Bierpalästen und Kaffeepalästen, ist voll geglückt. Die kluge Aufarbeitung der Münchner Caféhaus-Nachkriegsszene bis zum aktuellen Heute liest sich gleichermaßen spannend. Ein Sondertipp: Nehmen Sie sich Zeit, wählen Sie Ihr Lieblingscafé und lassen Sie bei der Lektüre "Caféhäuser in München" die Umwelt an sich abgleiten...(Brigitte Karch, auf www.brikada.de - Onlinemagazin für Frauen, abgerufen am 18.11.12018).
 
"Die Kulturjournalistin Christine Riedl-Valder stellt in ihrem Band Caféhäuser in München (Pustet) auf 160 Seiten nicht nur bekannte Cafés aus drei Jahrhunderten vor, sondern auch kulinarische Genüsse wie bayerisches Konfekt, Torten, Kuchen und Gebäck." (www.in-muenchen.de,abgerufen am 28.12.2018)
 
 

 

Der erste Caféhausführer von Regensburg und Umgebung

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Christine Riedl-Valder: Die schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung, Regenstauf 2017, 17,90 € (ISBN 9-783866-46341-6)

Buch bestellen

https://www.battenberg-gietl.de/heimat/buch/die-schoensten-cafes-in-regensburg-und-umgebung

Dieser Führer stellt einige der schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung vor und möchte Ihnen dabei helfen, neue Plätze zu entdecken und Ihre persönlichen Favoriten zu finden. In Regensburg ist der Genuss von Kaffee und Konfekt seit Jahrhunderten üblich. Schon den Gesandten am Immerwährenden Reichstag wurden „Islamischen Wein“ und Pralinen serviert. Wer heute in der Domstadt ein Café besuchen will, hat jedoch die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl von Lokalen mit unterschiedlichsten Angeboten. Dieses Buch will Ihnen eine Orientierungshilfe geben. Es informiert über Kaffee- und Kuchenspezialitäten, Ambiente, Ausstattung, Service und Betreiber der einzelnen Cafés und erwähnt Wissenswertes über ihre Geschichte und Entwicklung. Dabei zeigt sich die bunte Vielfalt, Qualität und lange Tradition der Oberpfälzer Caféhauskultur.

Das Buch macht Sie bekannt mit fünfzehn der schönsten Cafés in Regensburg sowie lohnenden Ausflugszielen in Bach, Beratzhausen, Burglengenfeld, Illkofen, Kallmünz, Kelheim, Laaber, Nittendorf-Penk, Schwandorf, Tegernheim, Velburg und Zeitlarn.

Gefälliger Wegweiser zum wahren Kaffeegenuss in und um Regensburg:

Schon das in „Kaffee-Farbtönen“ gestaltete Cover regt die Sinne an, denn fast möchte man meinen, den Duft des schwarzen Heißgetränks zu vernehmen. So gelingt Christine Riedl-Valder, der in der Region Regensburg beheimateten Kunsthistorikerin und Germanistin, ein gelungener Einstieg. In ausgewählten Cafès und in teils ungewöhnlichem Ambiente kann man die Seele baumeln lassen und spezielle Kaffee- und Kuchenkreationen genießen. Da gibt es liebliche „Locations“wie das „Rosenfleckerl“ oder skurrile wie das „Kuhstallcafé“ und den„Milchschwammerl“, wohl das kleinste seiner Art weit und breit. Man kann sich mit Kunst, wie im „Galerie-Café Blaue Lilie“ umgeben, mit klaren Linien im modernenAmbiente des „Verschmitzt“ oder gediegen im „Pernsteiner“ dem Genuss frönen.

Auch im Schatten einer Kirche mit Blick auf einen alten Friedhof lässt sich trefflich entspannen (s. „Legato“) oder gleich in einer ehemaligen Hauskapelle. Hier beim legendären „Dampfnudel Uli“ denkt man nicht an das Hüftgold, das die leckeren Mehlspeisen hinterlassen. Riedl-Valder charakterisiert ihre Lieblingscafés kompakt und geht dabei vor allem auf deren besonderes Ambiente, Geschichte und Spezialitäten ein. Aussagekräftige Fotografien unterstreichen die Hinweise und Fakten im Text. Eine „Info-Leiste“ liefert die wichtigsten Daten wie Anschriften,Öffnungszeiten, Internetpräsenz und auch Preislevel von Kaffee und Kuchen.

Besonderes Augenmerk aber legt die Autorin auf Herkunft der Ingredienzen, sprich Kaffeebohnen, und die fachkundige Zubereitung des heißen Muntermachers. Auch die jeweilige Konditorkunst wird eingehend unter die Lupe genommen.

Der Genuss-Reiseführer lässt Einheimische wie Besucher nicht im Regen stehen und weist zielgerichtet den Weg zu den besten Cafés der Region. Ein ebenso empfehlenswertes wie unterhaltsames Buch mit ansprechender Aufmachung.“

(Sabine Tischhöfer, in: Bauer, Markus (Hg.): Die Besprechung, Ausgabe 1/2017)

 

 

Riedl_Valder_Buchcover_Brüder_Zimmermann_

Christine Riedl-Valder: Johann Baptist  Dominikus Zimmermann. Virtuose Raumschöpfer des Rokoko. Regensburg 2017, 14,95 € (ISBN978-3-7917-2928-2)

Buch bestellen

Die Gebrüder Zimmermann leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung und Vollendung des süddeutschen Rokoko. Das Buch berichtet vom faszinierenden Leben und Werk der Künstler-Brüder. Aufgewachsen im Milieu der Wessobrunner Stuckkünster, blieben sie diesem Kreis zeitlebens eng verbunden und prägten die Kunstlandschaft Oberbayerns. Johann Baptist, Stuckateur und Freskant, war ab 1720 für die Wittelsbacher am Münchner Hof tätig und schuf an der Seite von Francois Cuvilliés die Prunkräume des höfischen Rokoko in der Münchner Residenz, der Amalienburg und Schloss Nymphenburg. Dominikus, Stuckateuer, Altarbauer und Baumeister, erreichte eine einzigartige Synthes von Ornament und Architektur. Durch ihre Zusammenarbeit gelangen den Brüdern Spitzenleistungen der Raum- und Dekorationskunst. Ihr Spätwerk, die "himmlische" Wies, gilt als Juwel des Rokoko und gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe.

Pressestimmen zum Buch:

"Das Buch...liefert einen kompakten Überblick über Leben und Werk der beiden Rokoko-Künstler...Die Autorin mischt Wissenswertes über die Wessobrunner Familie und den Betrieb, den Werdegang der beiden Brüder bis hin zu ihrem Meisterstück, der Wieskirche und dem festlichen Steinernen Saal in Schloss Nymphenburg, mit kurzen Exkursen. So erfährt der Leser beispielsweise, wie sich Stuckmörtel zusammensetzt und verwendet wird, was sich hinter den Begriffen "Bandelwerk" und "Rocaille" verbirgt oder welche Arbeitsbedingungen, Löhne und Preise im 18. Jahrhundert vorherrschten...." (Rebekka Jakob, Augsburger Allgemeine am 16.02.2018).

"...was die beiden bildnerisch universell begabten Zimmermann-Brüder ganz unabhängig voneinander entwickelt und dann in einigen gemeinsam gestalteten Gesamtkunstwerken im Rokoko-Stil zur Vollkommenheit geführt haben, genießt heute höchste Anerkennung...(Gottfried Knapp, Süddeutsche Zeitung am 14.03.2018)

 " ...ein instruktiver und reizvoller Band der schönen Buchreihe "kleine bayerische biografien"..."das glanzvolle Wirken der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet in die bayerische Geschichtte ihrer Zeit...Alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder versammelt Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch, das auch spannende Aufklärung darüber gibt, worin eigentlich das Faszinierende des süddeutschen Rokokos besteht." (Klaus Hübner, Ostbayerisches Magazin lichtung, Hf. 2/2018, S. 54f).

 "In ihrem Buch erzählt die Kulturjournalistin Christine Riedl-Valder fesselnd, wie sich der Stuckateur und Freskant Johann Baptist Zimmermann und sein jüngerer Bruder, der Stuckateur und Architekt Dominikus Zimmermann kongenial ergänzten...Außerdem wird in dem Buch das Leben und Wirken der Zimmermann-Brüder in seinen historischen Kontext gestellt...(Martin Geh, Katholische Sonntagszeitung, Bistum Augsburg, Nr. 16, 2018).

"...äußerst lesenswert, informativ und bereichernd - in gut verständlicher Sprache....Das Buch ist eine handliche, kompakte Darstellung...Ein Stück Bayerische Geschichte. Gut zu lesen! (das zeichen. Die Zeitschrift des katholischen Apostolats, Nr. 6 /2018).

"...Da die in angenehmem und ansprechendem Tonfall gehaltene Zusammenfassung des Lebens und Wirkens der Brüder immer wieder, wie bei dieser Buchreihe üblich, durch lehrreiche Info-Kästen angereichert wird, kann sich der Leser ganz nebenbei auch interessantes Hintergrundwissen aneignen...dieses Büchlein, in dem die glanzvolle Spur der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet wird in die bayerische Geschichte ihrer Zeit....Klar ist: Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch versammelt alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder und klärt auf spannende Weise darüber auf, worin das Unvergleichliche und Begeisternde des süddeutschen Rokoko besteht." (Klaus Hübner, in: Bayernspiegel 3/2018, S. 48f.)

"...Das Buch ist eine gut lesbare, gründliche, auch an die breitere Öffentlichkeit gerichtete Biographie, die die vorhandene Literatur berücksichtigt und auswertet...Insgesamt ist das gut redigierte und schön gestaltete Buch eindeutig zu empfehlen und es ist ihm eine breite Leserschaft zu wünschen. Es ist auc sehr begrüßenswert, dass ca. 30 Jahre nach den letzten zwei großen Neuerscheinungen...zu den Brüdern bzw. Dominikus Zimmermann das Werk der beiden großen bayerischen Rokokomeister wieder mit einer Publikation gewürdigt wird." (Werner Fees-Buchecker, in: Landsberger Geschichtsblätter 2019, S. 155).

 

Termine

 

Regionalgruppe Oberpfälzer Jura des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

Programm 2019/2

 

21.09.19, 17.00 Uhr, Kelheim-Gronsdorf, Mühlenweg 29

Die Kapelle St. Georg in Gronsdorf

Führung mit Bernd Grune, Studiendirektor i. R. (Ihrlerstein)

Äußerlich wirkt sie schlicht, im Inneren beeindruckt die barocke Ausstattung und die gut erhaltenen, erst 1912 entdeckten gotischen Fresken mit ihren reichhaltigen Szenen. Steinmetzzeichen aus dem späten 14. Jh. deuten auf Regensburger Bauhandwerker. Nach der Führung Gelegenheit zum Gedankenaustausch im Gasthaus Schleuse.

Eintritt 4,- €; für HV-Mitglieder frei.

Kooperationspartner: Kelheimer Tourismus Initiative

 

16.10.2019, 19.00 Uhr, Velburg, Neuhaussaal

Das ehemalige Spital in Velburg

Vortrag von Gabriele Schneider

Heute noch erinnert das Spitalgebäude an der Alten Seubersdorfer Straße nahe der Kirche St. Leonhard an die einstige Stiftung einer „Bruderschaft für Sondersieche“. Auf welche Weise sich das Gemeinwesen um Arme und „Sondersieche“ (Lepröse) gekümmert hat, können wir zum Teil den Visitationsberichten von Oberweiling aus den Jahren 1576 bis1581 entnehmen, aber auch Ignaz Brunners Aufzählung von Stiftungen aus dem Jahr 1818 gibt darüber Aufschluss. Außerdem sind elf originale Rechnungsbücher des Velburger Spitals aus der Zeit von 1738 bis 1802 erhalten, die Einblick in die Aus- und Eingaben erlauben. Dabei handelt es sich um Abgaben verschiedenster Art (Natural- oder Geldleistungen), Almosen an Arme und Bedürftige, Darlehen an Bürger und Handwerker, Besoldung von Angestellten und Bezahlungen von Baumaßnahmen. Daraus ergibt sich ein lebendiges Bild der damaligen Lebensumstände und wirtschaftlichen Verhältnisse vieler Velburger Familien.

Da das Vermögen des Spitals durch Inflation und Krieg weitgehend verlorengegangen war, forderte der Staat 1962 die Stadt Velburg auf, die Stiftung aufzulösen, das Gebäude aber weiterhin für Bedürftige bereit zu halten.

Eintritt frei!

Kooperationspartner: Stadt Velburg - Kultur- und Heimatverein Velburg

 

Mittwoch, 30.10.2019, 14.30-16.00 Uhr, Regensburg, Jüdischer Friedhof,

Treffpunkt: Gasthaus „Unter den Linden“; der Weg endet an der Schillerstraße.

Führung mit Dr. Rosa Micus M.A.

Der heute als „alt“ bezeichnete jüdische Friedhof an der Schillerstraße wurde 1822 angelegt. Es ist der erste neuzeitliche Friedhof in Regensburg nach der Vertreibung der mittelalterlichen Gemeinde 1519 und der Verwüstung ihres Friedhofs. Seit dem Toleranzpatent von 1813, das den Angehörigen der jüdischen Religion Bürgerrechte zuerkannte, konnte sich wieder eine eigenständige jüdische Gemeinde in der nun zum Königreich Bayern gehörenden Stadt bilden. Erst durch Erweiterung und Neuordnung des Stadtparks um 1950 nahm der jüdische Friedhof an der Schillerstraße jene landschaftliche Einheit mit dem Park ein, wie wir sie heute erleben. Auch das Gelände des ehemaligen Lazarusfriedhofs wurde zu dieser Zeit in den Stadtpark integriert, in dessen östlichen Teil noch wenige Schützenhäuser aus dem Ende der reichsstädtischen Zeit stehen. – Unser Weg führt uns von den früheren Schützenhäusern, vorbei am alten Lazarusfriedhof, hin zum jüdischen Friedhof hinter einem Hügel am westlichen Ende des Stadtparks. Dort erfolgt die Besichtigung dieses alten jüdischen Friedhofs.

Gebühr: 4,- €; für HV-Mitglieder kostenlos!

 

Mittwoch 20. 11. 2019; 14.30 – 16.00, Regensburg

Treffpunkt: Kohlenmarkt ––– Ende: Ecke Gesandtenstraße / Glockengasse

Das jüdische Ghetto im Herzen der Stadt Regensburg

Rundgang mit Dr. Rosa Micus M.A.

Die historischen Orte internationaler Beziehungen Regensburgs liegen im Herzen der Altstadt, im Überschneidungsbereich der Westseite der ehemaligen Römermauer, wo sich die Stadt erstmals über die Kastellmauern hinaus entwickelte. Hier stoßen die Gebiete der Stadttopographie aneinander, die im hohen Mittelalter noch den Übergang der „Altstadt“ zur „urbs nova“ kennzeichneten. Gebiete, deren Straßenzüge zu allen Zeiten die erste Anschrift der Stadt waren, während der Neupfarrplatz erst im 18. Jahrhundert in dem Maße, in dem der Kohlenmarkt an Bedeutung verlor, als kommerzielles Zentrum mit Banken und Geschäften aufstieg. Der Weg führt vom Frühmittelalter bis ins 18. Jahrhundert, dem Werden der Handelsmetropole mit ihrem uralten jüdischen Zentrum und seinem Verlust 1519, dem Wiederaufstieg der Stadt als Ort der Reichstage, schließlich des Immerwährenden Reichstags.

Gebühr: 8,- €; für HV-Mitglieder kostenlos!

 

Freitag 22.11. 2019; 20:00 Uhr: Kloster Weltenburg, Festsaal

Das Adelsgeschlecht der Stingelheimer in der Region Kelheim

Vortrag von Studiendirektor a.D. Dieter Schwaiger, Kelheim

Die Stingelheimer von Thürnthenning waren ein altes niederbayerisches Adelsgeschlecht. Sie waren in der Gegend von Dingolfing beheimatet und erwarben auch in der Oberpfalz Hofmarken wie Kürn und Schönberg.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Stellung und den Besitzungen der Stingelheimer in der Region Kelheim, wo sie als Pfleger im Dienst des Landesherrn standen. Grabdenkmäler befinden sich in der Nikolauskirche von Bad Abbach, in der Franziskanerkirche Kelheim und in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius in Neustadt a.d.Donau. Zu den bedeutendsten Angehörigen des Geschlechts zählte der Regensburger Domherr Christoph von Stingelheim (1570-1626). Er besaß Schloss und Hofmark Wildenberg und baute sich bei Neustadt a.d.Donau ein kleines Wasserschloss, genannt „Karpfenstein“. Christoph von Stingelheim liegt im Dom von Regensburg begraben. Sein Bruder Hans Walter war Kapuzinermönch in Salzburg und stiftete das Kapuzinerkloster in Donauwörth.

Veranstalter: Gruppe Geschichte der Weltenburger Akademie; Eintritt: 3,- €, für HV-Mitglieder frei.

 

Donnerstag, 28.11.2019, 19.30 Uhr, Hemau, Kulturstadel, Propsteigassl 4

"Therese von Hildburghausen – eine evangelische Königin im katholischen Bayern

Vortrag von Dr. Jutta Göller, Kelheim

Nach ihr wurde die Theresienwiese zu Füßen der Bavaria in München benannt, auf der jedes Jahr das Oktoberfest stattfindet: Therese von Hildburghausen (1792-1854), die zweite von drei evangelischen Königinnen in Bayern. Auf ihrem Weg nach München als königliche Braut Ludwigs I. kam Therese 1810 auch durch Hemau. Der Vortrag beleuchtet die Besonderheiten und Schwierigkeiten einer gemischt-konfessionellen königlichen Ehe.

Eintritt 3,- €; für HV-Mitglieder kostenlos.

Kooperationspartner: Kulturstadel Hemau e.V., Tangrintler Königstreue