Neuigkeiten / Termine
Literaturtage im Oberpfälzer Jura 2024
Der Markt Beratzhausen veranstaltet heuer zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im Laber-, Naab und Donautal die „Literaturtage im Oberpfälzer Jura“ (Projektleitung: Dr. Christine Riedl-Valder, Beratzhausen). Damit soll die literarische Tradition des Ortes, der mit dem Schaffen bedeutender Dichter und Denker (Paracelsus, Gottfried Kölwel, Franz Xaver Staudigl u.a.) verbunden ist, erfolgreich weitergeführt werden.
Die Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Workshops und Schreibwettbewerbe sind jedesmal einem aktuellen Thema gewidmet. Den krönenden Abschluss bildet stets die Verleihung des Literaturpreises im Bürgersaal des Zehentstadel in Beratzhausen an eine Persönlichkeit, die mit ihrem Schaffen eng mit der Region verbunden ist.
Dieses Jahr stehen die Literaturtage unter dem Motto: „Visionen - unserer Welt neu denken".
Angesichts der durchlebten Corona-Pandemie und der vielen Schreckensbotschaften, die in der täglichen Berichterstattung auf die Menschen einstürmen - über den Russland-Ukraine-Krieg vor der Haustür, dem Kriegstreiben in Nahost, den mannigfaltigen weiteren Bedrohungen, denen wir gegenwärtig ausgesetzt sind (Klimakatastrophe etc.) - stehen diesmal Autorinnen und Autoren im Zentrum, die das Leben im, aber auch jenseits der Katastrophen-Szenarien beschreiben. Sie entwerfen in ihren Prosa-, Lyrik- und Liedtexten Ideen, Visionen und Wunschträume von einem anderen Leben und einer anderen Welt, die ihnen wünschenswert erscheint.
Für die finanzielle Förderung und freundliche Unterstützung der Literaturtage 2024 ein herzlicher Dank an unsere Sponsoren und Kooperationspartner:
dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Bezirk Oberpfalz, den Landkreisen Regensburg, Schwandorf und Neumarkt, der Ernst-Pietsch-Stiftung Deggendorf, der Stadt und Kreativbebörde Regensburg, dem Bayernwerk Netz GmbH Regensburg, dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. München, dem Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen, dem Kultureck Kallmünz, der Katholischen Erwachsenenbildung Regensburg, sowie dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Region Ostbayern.
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Veranstaltungsprogramm
Freitag, 06.09.2024, 19.00 Uhr, Beratzhausen, Zehentstadel
Ausstellungseröffnung „Spinnereien“
mit Zeichnungen des "Insektographen" Hein Schmid, sowie Bildern und Texten von Thyra Thorn und Barbara Wimmer-Bulin
Hein Schmids akribische Zeichnungen von Wespen, Fliegen, Spinnen, Käfern und anderen Krabbeltieren schärfen den Blick der Betrachter für die Vielfalt und Verletzlichkeit der Natur. Sie fordern die Beachtung und den Schutz auch der kleinsten Geschöpfe.
Der Frage, wie wir künftig in Einklang mit der Natur leben wollen, gehen die Traumbilder von Thyra Thorn und Barbara Wimmer-Bulin nach. In ihnen wird die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Umwelt nach vielen Seiten hin neu ausgelotet.
Hein Schmid (Foto: Birgit Rupp)
Hein Schmid, "der Insektograf", zeichnet seit vielen Jahren autodidaktisch. Ursprünglich kam er aus der Punkrock- und Heavy-Metal-Szene und zeichnete Totenschädel, Band-Logos, Tätowiervorlagen und ähnliches. Mittlerweile aber hat er, wie nicht zu übersehen ist, eine große Vorliebe für Insekten, zu denen er über eine Auftragsarbeit gekommen ist. Seitdem widmet er sich begeistert der Welt der Spinnen, Käfer, Schaben, Bienen und anderer Krabbeltiere. Der Skizzenblock und der Druckminenbleistift wurden seine ständigen Begleiter. Er hat sich nun zum Ziel gesetzt, diesen Wesen Persönlichkeit zu geben und den Mitmenschen die Augen für diese wunderbaren Geschöpfe zu öffnen.
Die Werke von Hein Schmid waren schon auf zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in seiner Heimatstadt Regensburg, in seiner Geburtsstadt Neustadt (Donau), in Aichach, Erding, Hamburg, Berlin, Kallmünz und zuletzt auf zwei großen Einzelausstellungen in Weimar im Deutschen Bienenmuseum und im Naturkundemuseum Ostbayern in Regensburg vertreten. Siehe https://www.derinsektograf.de/
Thyra Thorn ist Ethnologin. Sie studierte in den 1980er Jahren in Berlin Kunstgeschichte und hat dort bereits an ersten Ausstellungen und Kunstaktionen teilgenommen. Seither kamen über Hundert Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Deutschland Frankreich, Tschechien und Russland hinzu. Ihre Bilder sind in zahlreichen Sammlungen vertreten. In diesem Jahr sind ihre Werke außerdem im Museum Hudetzturm in Wiesent und im M26 in Regensburg ausgestellt.
Als Autorin von Erzählungen, Kurzgeschichten und Satiren arbeitet und veröffentlicht sie seit 2008. 2020 gründete sie mit den Autoren Wolfgang Hammer und Guido Frei den PänK Verlag. Siehe https://www.thyra-thorn.de
Barbara Wimmer-Bulin hat an der Universität Tübingen Ethnologie und Soziologie studiert. Seit 2023 ist sie neben ihrer Forschungstätigkeit als freie Mitarbeiterin am Archäologischen Museum Kelheim im Bereich der Ausstellungskuration und Museumspädagogik tätig. Seit April 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Dimas Area Studies der Universität Regensburg.
Ihre wissenschaftlichen und künstlerischen Schwerpunkte liegen auf der Mensch-Umwelt-Beziehung und den medialen Kommunikationsformen. In ihren künstlerischen Arbeiten lotet sie mit multi-medialen Techniken die Grenzen der Disziplinen aus. Schwerpunkte sind dabei die Themen "Heimat", Landschaft, Koexistenzen und Artensterben. Siehe https://www.barbarawimmer.de
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo/Do 17.00 -20.00 Uhr
Fr. 15.00-18.00 Uhr
So 14.00-16.00 Uhr
Begleitprogramm:
So. 08.09. , 14.00 Uhr Ausstellungsführung + Live-Act: Hein Schmid zeichnet Insekten (Treffpunkt Zehentstadel)
So. 08.09., 15.00 Uhr Insektenführung an der Schwarzen Laber durch Mitglieder des Bund Naturschutz Beratzhausen (Treffpunkt Zehentstadel)
Fr. 13.9., 15.00 Uhr Ausstellungsführung + 15.30 Uhr Insektenführung an der Schwarzen Laber durch Mitglieder des Bund Naturschutz Beratzhausen (Treffpunkt Zehentstadel)
So., 15.09., 14.00 Uhr Lesung zum Thema „Mensch – Natur“ mit Autoren und Autorinnen des PänK-Verlags (Treffpunkt Zehentstadel)
Ausstellungsdauer 07.-20.09.24
Eintritt: zu allen Veranstaltungen frei; Spenden erwünscht.
Veranstalter: Markt Beratzhausen, Redaktion KunstLiteraTour (Beratzhausen).
Donnerstag, 19.09.24, 16.00 Uhr, Beratzhausen, Zehentstadel, Marktbücherei
Tiere und Pflanzen sind unsere Freunde
Lesung mit Ilona Werner und Helmut Hoehn
für Kinder ab drei Jahre (in Begleitung Erziehungsberechtigter)
Ilona Werner: Ella und die sprechenden Wilderlinge - Ein Mädchen entdeckt die Geheimnisse und Heilkräfte der Natur.
Verlag DeBehr, Radeberg 2023, Broschur, 14,3 x 20,5 cm, 86 S., durchgehend illustriert, ISBN:9783987271489, 9,95 €
Ella, ein kleines Mädchen aus der Stadt, liebt die Besuche bei ihrer Oma auf dem Land. Dort gibt es viel zu entdecken in dem großen Garten, auf den Wiesen und in den Wäldern. „Hörst du die Pflanzen, Ella?“, fragte die Oma Ella. Seit wann konnten denn Pflanzen bitte sprechen? Doch dann hörte Ella sie wirklich. Und die Kräuter und Blumen haben ihr so viele interessante Dinge zu erzählen … Sie berichten ihr von den starken Heilkräften der Natur. Und tatsächlich, als Ella Schmerzen hat, helfen ihr all die Blumen, Kräuter und Bäume sehr gern.
Dieses liebevoll illustrierte Kinderbuch ab 4 Jahren lehrt auf verständliche und einfühlsame Art viel Wissen über die heilsame Wirkung der wilden Pflanzen und deren Geheimnisse und lädt zur Beschäftigung mit ihnen und zum Sammeln ein.
Die Hohenfelser Autorin Ilona Werner wuchs auf einem Selbstversorgerhof auf. Ihre Großmutter vermittelte ihr schon in der Kindheit ein umfangreiches Wissen über Heil- und Küchenkräuter. Seit 2009 gibt sie ihr Wissen als zertifizierte Heilkräuterpädagogin und Naturschutzbeauftragte in Kursen und Vorträgen weiter (siehe https://wilderlinge.de).
Helmut Hoehn: Ein Ententag im Herzogspark. Mit Illustationen von Luzie Gerb
Regensburg 2024, 48 S., mit Ausmalteil, durchgehend illustriert, ISBN 978-3-96018-129-3, 11,90 €.
Der Autor Helmut Hoehn wurde bei uns vor allem durch sein Bilderbuch „Der Wurstkuchlhund“ - ein Klassiker der regionalen Kinderbuchliteratur – bekannt. Hoehn, der auch ein umfangreiches künstlerisches und lyrisches Werk vorweisen kann, arbeitete jahrzehntelang als Pädagoge im Schuldienst und leitete in der Kinderakademie Fliegenpilz in Regensburg die Kurse „Malen und Reimen“. http://www.helmut-hoehn.de/
In seinem neuen Werk für Kinder (ab 3 Jahre) begleitet er die Enten Egon und Elvira auf ihrem Watschelgang durch den Herzogspark. Dabei begegnen sie auch vielen anderen Tieren. So ist eine lustige, poetische Geschichte um Hilfe in der Not entstanden. Sie wurde einfühlsam illustriert von Luzie Gerb, mit Extraseiten zum Ausmalen.
Eintritt: frei; Spenden erwünscht.
Veranstalter: Markt und Marktbücherei Beratzhausen
Samstag, 28.09.2024, 19.00 Uhr, Regensburg, St. Leonhardskirche (St.-Leonhards-Gasse 1)
Zweifel als Chance für den Glauben. Spirituelle Suche als Hoffnung unserer Zeit
Lesung und Podiumsdiskussion, musikalisch umrahmt von Hans Wax.
Welche Visionen ermöglichen uns Religiosität und Spiritualität? Hubert Ettl versucht, in unserer materialistisch dominierten Welt den Himmel offen zu halten. Scharfsinnig und zugleich persönlich sind seine Erkundungen zu einem Glauben, der in der modernen Welt mehr von der Erfahrung jedes Einzelnen lebt als von den Lehrsätzen der Kirchen. Ettl zeigt, dass Spiritualität und Religion der Menschheit am Scheideweg eine Orientierung geben können, um ein rechtes Maß, eine neue Mitte für das zukünftige Leben zu finden. Der Autor liest aus seinen Büchern "Zweifelnd glauben. Über Religion und Spiritualität in der heutigen Zeit" und "Abenteuer des Glaubens", sowie bislang unveröffentlichte Gedichte. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Domvikar Msgr. Dr. Werner Schrüfer statt.
Eine Veranstaltung im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der KEB Regensburg.
Eintritt kostenfrei, Spenden erwünscht.
Donnerstag, 17.10.2024, 19.30 Uhr, Regensburg, Stadtbücherei (Haidplatz 8)
"Is des a Gfrett!"
© liveostockimages, Stock-Fotografie-ID:509517053
Mundart-Spektakel rund um den Katzenjammer
Dem "Katzenjammer", der auf den Rausch folgt, und weiteren diversen Arten von „Wehdam“ widmet sich Dialektexperte Prof. Dr. Ludwig Zehetner. Die Text- und Musikbeiträge der anderen Autorinnen und Autoren drücken Frust, Liebeskummer, Jammern und Scheitern auf Oberpfälzer Art in vielfältiger Weise aus.
Lesung mit Grete Pickl, Klaus Schwarzfischer, Hubert Treml und Prof. Dr. Ludwig Zehetner.
Moderation: Dr. Christine Riedl-Valder
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Jugendliche bis 25 Jahre frei
Freitag, 18.10.2024, 19.00 Uhr,Beratzhausen, Zehentstadel (Paracelsusstr. 29)
"Träume ... Visionen ..."
Unsere Welt neu denken – Wie wollen wir leben? In Geschichten und Gedichten erzählen Autorinnen und Autoren von Traumbildern, Illusionen und Spinnereien, die eine Welt beschreiben, wie sie ihnen wünschenswert erscheint.
In den Fantasien kommen auch Gegenwartsängste und Zukunftssorgen zum Ausdruck. Doch es darf geträumt werden! Denn Utopien hatten schon immer die Kraft, die Welt zu verändern. Das zeigt der Blick in die Vergangenheit. Zukunftsvisionen trugen entscheidend zur Entwicklung der modernen Gesellschaft bei.
Lesung mit Christia Sienel (Laaber), Stefan Kornprobst (Hemau) u.a.
Eintritt: frei; Spenden erbeten.
Veranstalter: Markt Beratzhausen, KunstLiteraTour - Kulturredaktion für Ostbayern, Beratzhausen.
Sonntag, 20.10.2024, 18.00 Uhr, Kulturschmiede Kallmünz / K3, 93183 Kallmünz, Lange Gasse 9
Träume schaffen - eine literarische Reise in die Zukunft
von und mit Theresa Klinz, Katja Ladynskaya und Rolf Stemmle
Veranstalter: KunstLiteraTour - Kulturredaktion für Ostbayern, Beratzhausen; Kultureck Kallmünz; Kulturschmiede /KKK Kallmünz.
Donnerstag, 07.11.2024, 19.30 Uhr, Kallmünz, IST GmbH, Spittelberg 8
Sonntag, 10.11.2024, 19.00 Uhr; Beratzhausen, Bürgersaal im Zehentstadel (Paracelsusstr. 29)
Verleihung der Auszeichnung "Literaturpreis des Oberpfälzer Jura 2024"
Ausschreibung - Schreib- und Kreativwettbewerb - Einsendeschluss 31. Juli 2024!
Neuerscheinung
Neuerscheinung
Beratzhausen – ein Brennpunkt des Protestantismus
Die Pfarrei Beratzhausen gehörte zu den ersten im Deutschen Reich, in der das Luthertum eingeführt wurde. Sie war Teil der Herrschaft Ehrenfels, dessen Oberhaupt Bernhardin II. von Stauff bereits im Jahr 1521 einen evangelischen Prediger berief. Auch weitere Mitglieder der hochadeligen Familie, darunter die berühmte Argula von Grumbach, handelten als unerschrockene Kämpfer um Glauben und Wahrheit. Sie engagierten sich mutig für die Einführung der neuen Lehre, für Religionsfreiheit und Toleranz.
Die Beiträge und Bilddokumente in diesem Buch schildern diese bewegten Zeiten und zeigen, wie die Tatkraft einzelner Menschen die Welt verändern kann.
Inhaltsverzeichnis
Vorworte
Landrätin Tanja Schweiger
Bürgermeister Matthias Beer
Herausgeberin Dr. Christine Riedl-Valder
Zum Geleit
Pfarrerin Julia Sollinger
Die Einführung der Reformation in Beratzhausen und ihr Einfluss auf die Regensburger Reformation
von Dr. Werner Chrobak
Die Stauffer zu Ehrenfels als Wegbereiter der Reformation.
Eine Chronologie der Ereignisse
von Dr. Christine Riedl-Valder
Die Reformation in Beratzhausen. Vergleichende Aspekte zur Reformation in Franken.
von Dr. Manfred Jehle
„vormals vom weiblichen Geschlecht gar nit gehört“
Argula von Grumbach, geb. Freiin von Stauff
von Dr. Marita A. Panzer
Anna von Stauff: „Weibsperson von göttlicher Schrift“.
von Dr. Hermann Reidel
Die Stauffer von Ehrenfels in Sünching und die Reformation
von Prof. Dr. Diethard Schmid
Magdalena Heymair.
Eine Schulmeisterin im Umfeld der Stauff zu Ehrenfels
von Dr. Rosa Micus
„die Mägdlein bekommen ihre Blumen“
Frauenleben an der Schwelle zur Neuzeit
von Dr. Marita A. Panzer
Die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Beratzhausen nach dem Besitzwechsel der Herrschaft Ehrenfels 1568
von Dr. Christine Riedl-Valder
Dokumentation der Festveranstaltungen
von Dr. Christine Riedl-Valder
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Freitag, 03.11.2023, 18.00 Uhr
Beratzhausen, Zehentstadel, Paracelsusstr. 33
150 Jahre Eisenbahnlinie Nürnberg-Regensburg: Eine Zeitenwende für Beratzhausen.
Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Matthias Beer, Heimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder und weiteren Mitwirkenden.
Am 1. Juli 1873 startete der planmäßige Zugverkehr auf der Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg. Für alle Bürgerinnen und Bürger an der neuen Bahnlinie veränderte sich damit das Leben grundlegend. Die Ausstellung verdeutlicht am Beispiel des Marktes Beratzhausen die Ereignisse, sowie die Vor- und Nachteile, die mit dieser Neuerung verbunden waren. Sie geht auch der Frage nach, wie sich die Einbindung der Eisenbahn in den Alltag gestaltete.
Viele Bilddokumente geben Auskunft über die historische Entwicklung. Zusätzlich informieren zahlreiche Texte von Beratzhausener Bürgerinnen und Bürgern über Erinnerungen ihrer Angehörigen an die Bahn und ihre persönlichen Erfahrungen im Bahnverkehr und bereichern auf diese Art die historischen Dokumente. Eine Reihe von Zeitzeugen werden an dem Abend auch über ihre Erinnerungen an Eisenbahnfahrten und an die Einrichtungen der Bahn in Beratzhausen ab Ende des 2. Weltkrieges berichten.
Ausstellungsdauer: 03.11. – 20.11.2023
Veranstalter: Markt Beratzhausen in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Jura des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg.
Freitag, 27.10.2023, 19.00 Uhr - Abgesagt!
Nittendorf, Die Arche, Bernsteinstr. 22
Nittendorf als lutherische Grenzpfarrei (1542-1614)
Vortrag von Dieter Schwaiger, Kelheim.
Nittendorf im heutigen Landkreis Regensburg war Jahrhunderte lang eine Filiale der Pfarrei Deuerling. Die Seelsorge lag in den Händen des Klosters Prüfening. Mit der Einführung der Reformation in Pfalz-Neuburg wurde Nittendorf Sitz einer lutherischen Pfarrei, die unmittelbar an der bayerischen Grenze lag. Der Vortrag richtet den Blick auf das religiöse Leben der Bewohner in der protestantischen Phase der Pfarrgeschichte Nittendorfs von 1542 bis 1614.
Eintritt frei. Ein Angebot der Regionalgruppe Jura des Historischen Vereins in Zusammenarbeit mit der Evang.-Luth. Gemeinde Hemau-Nittendorf.
Samstag, 28.10.2023, 16.00 Uhr
Pielenhofen, Kath. Pfarrkirche St. Maria
Ein machtvolles Zeichen.
Die Barockausstattung der einstigen Klosterkirche der Zisterzienser in Pielenhofen.
Tag des offenen Denkmals 2023
Das einstige Staufferschloss in Beratzhausen
Führung am Samstag, 9. September 2023, 15.00 Uhr
Treffpunkt: Schlosshof Beratzhausen.
Eintritt frei.
Welche Chancen birgt ein historisches Ortszentrum? Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals unter dem Motto "Talent Monument" bietet sich die Gelegenheit, über diese Frage im Schlosshof von Beratzhausen zu diskutieren. Bei dem einstigen Staufferschloss handelt es sich um einen denkmalgeschützten Gebäudekomplex auf erhöhtem Standort in der Südwest-Ecke des Marktes. Es wurde nach der Zerstörung von Burg Ehrenfels durch die Truppen Herzog Albrecht IV. im Löwlerkrieg 1492 unter Bernhardin I. von Stauff zu Ehrenfels (+1509) als Herrensitz ausgebaut. Nach dem Verkauf der Herrschaft Ehrenfels an das Herzogtum Pfalz-Neuburg 1568 hat man darin ein Pflegamt eingerichtet. 1805 wurden die in staatlichen Besitz gefallenen Gebäude an Privatpersonen verkauft.
Der Schlosshof fristet seit langer Zeit ein unbeachtetes Dasein als bloßer Park- und Abstellplatz. Deshalb hat der Markt Beratzhausen jüngst eine Info-Tafel über die Anlage und Geschichte des einstigen Staufferschlosses anfertigen lassen, die vor Ort angebracht wird. Sie soll dazu dienen, dass das historische Zentrum von Beratzhausen besser erlebbar wird und man sich darüber informieren kann.
In der Führung am Samstag, 9.9., um 15 Uhr (Treffpunkt: Schlosshof) mit Heimatpflegerin Dr. Christine Riedl-Valder werden die Geschichte der Schlossanlage und die Funktion der einzelnen Gebäude zur Sprache kommen, sowie Chancen und Nutzungsmöglichkeiten dieses Ortes erörtert.
Veranstalter: Markt Beratzhausen.
Fr. 07.07.2023, 18.00 Uhr
Die Kirche St. Andreas in Untersaal
Führung mit Frau Dr. Jutta Göller, Kelheim.
Die Andreas-Kirche in Untersaal, Regensburger Straße, ist ein barockes Kleinod, das wenig bekannt ist. Inspiriert wurde der Bau um 1730 vom ovalen Grundriss der Asam-Kirche in Weltenburg. Dort und in Untersaal war der Palier und Maurermeister Michael Wolf aus Stadtamhof tätig.
Der Großteil der Ausstattung stammt aus der Zeit um 1730/35. Die beiden Seitenaltäre zeigen Bildnisse der hl. Katharina und des hl. Johann Nepomuk. Letzterer gibt Anlass, um über die politische Bedeutung der Nepomuk-Verehrung im 18. Jahrhundert nachzudenken. Die Referentin wird in diesem Rahmen auch ihre Recherche-Ergebnisse über die Bildhauer- und Malerwerkstatt, die in Untersaal gewirkt haben könnte, vorstellen.
Anschließend Möglichkeit zur Einkehr in einem Saaler Wirtshaus.
Eintritt frei, Spenden erbeten. Ein Angebot in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Kelheim e.V.
Samstag, 03.06.2023, 15.00 Uhr
Grenzstein des Klosters St. Emmeram
im Rieglinger Forst zwischen Pfarrer-
und Emmeramssteig (Foto: St. Hanke).
Das Prüfeninger Holz bei Sinzing. Geschichte und Geschichten.
Führung mit Karl Hoibl, Sinzing
Veranstalter: Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg, Regionalgruppe Jura, in Zusammenarbeit mit dem Walderlebniszentrum Regensburg.
Freitag 28.04.23, 19:00 Uhr
Die Freiherrn von und zu Parsberg im Spannungsfeld der frühen Wittelsbacher Herzogtümer 1200-1600
Vortrag von OStD a.D. Eckard Fruhmann, Parsberg
Ort: Parsberg, Burg, Burgstraße 24, Oberer Burgsaal
Das Geschlecht der Freiherrn von und zu Parsberg war eines der bedeutenden Turnieradelsgeschlechter im Nordgau, verwandt und verschwägert mit einem erheblichen Teil des niederen Adels in den Wittelsbacher Teilherzogtümern in Altbayern.
Neben der bis 1803 reichsunmittelbaren Herrschaft Parsberg hatte es Besitz von Eger im Norden bis Uttendorf im Innkreis, von Neunussberg bei Viechtach bis Rohrenfels bei Neuburg/Donau – teils erkauft, teils erpfändet, häufig erheiratet. Die Parsberger waren Pfleger, Landrichter, Viztume, Hauptleute, Räte, Statthalter, Diplomaten der Wittelsbacher Herzöge in vier Jahrhunderten. Sie kämpften unter anderem mit Kaiser Ludwig dem Bayern gegen Friedrich von Habsburg und Philipp VI. von Frankreich (im Hundertjährigen Krieg), mit Herzog Johann III. von Straubing-Holland in den Niederlanden, mit Ludwig III. und Johann II. von Pfalz-Neumarkt gegen die Hussiten, für und gegen die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in den Markgrafenkriegen, mit Herzog René II. von Lothringen gegen Karl den Kühnen von Burgund, mit Phillip dem Streitbaren von Pfalz-Neuburg 1529 in Wien gegen die Osmanen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand mit einem kurzen Blick auf die lebende Nachkommenschaft, insbesondere auch in den meist nicht beachteten weiblichen Linien. Bei Interesse kann sich ein kurzer Informationsrundgang durch das Parsberger Burgmuseum anschließen.
Eintritt frei; Spenden erbeten.
Veranstalter: Regionalgruppe Oberpfälzer Jura des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg, in Zusammenarbeit mit: Stadt Parsberg, Agricola- Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Kulturgeschichte Region Schwarze Laber - Tangrintel e.V., Förderverein Burg/Museum Parsberg e.V.
Vielseitig informativ und unterhaltsam – Der Oberpfälzer Heimatspiegel 2023
Seit nahezu fünfzig Jahren gibt es den Oberpfälzer Heimatspiegel. In all der Zeit stellt er sich jedes Jahr aufs Neue dem Anspruch, ein aktuelles Spiegelbild unserer Oberpfalz zu liefern. Eckhard Bodner, der den Heimatspiegel seit langer Zeit als Herausgeber betreut, ist es auch diesmal wieder gelungen, eine abwechslungsreiche Sammlung an Beiträgen zusammen zu tragen.
Die Artikel und beigegebenen Fotos haben die Landschaft, die Natur, die Geschichte, Mythen und Sagen, das Brauchtum, traditionelle Speisen, Kunst, Literatur und interessante Persönlichkeiten der Oberpfalz zum Thema. Zum Beispiel informiert Alfred Merl über „Brautschau und Hochzeit in früheren Zeiten“, Martha Pruy erzählt vom Schicksal einer Oberpfälzer Auswandererfamilie in Amerika, die Kräuterexpertin Markusine Guthjahr liefert traditionelle Rezepte zum Erntedank-Fest und erklärt das Brauchtum rund ums Brot, Bernhard M. Baron erwähnt Details aus der Geschichte der Firma Witt-Weiden, Leonore Böhm erzählt die Sage vom Berggeist auf dem Rauhen Kulm, Franz-Joseph Vohburger spürt den vier Drachen nach, die alle im Raum Kallmünz, Holzheim, Fronberg und Münchsberg im ehemaligen königlichen Bezirksamt Burglengenfeld ihr Unwesen getrieben haben sollen, Christine Riedl-Valder liefert einen Beitrag über die Wallfahrt am Eichlberg bei Beratzhausen, Alfred Wolfsteiner erinnert an den „Straßenpfarrer“ Dr. Johann Baptist Kurz und seine Verdienste um die Erschließung des Juras, die eine der damals ärmsten Regionen in der Oberpfalz war, und Christa Vogl berichtet von den guten Eigenschaften der ungeliebten Gierschpflanze, die hartnäckig in den Gärten wuchert. Dazwischen sind einfühlsame, oft in Mundart verfasste Gedichte von Grete Pickl, Dieter Radl, Hans Günther Lauth und Anna-Elisabeth Gleißner eingestreut. Sie regen oft zum Nachdenken an. Auf bewährte Art bietet der Oberpfälzer Heimatspiegel 2023 den Lesern wieder eine bunte Palette kurzweiliger Unterhaltung und ist ein perfekter Begleiter durch das neue Jahr.
Oberpfälzer Heimatspiegel 2023.
Verlag Eckhard Bodner, Pressath
ISBN: 978-3-947247-74-5
Broschur, 14,8 x 21 cm
220 Seiten, zahlreiche Farbabb.
9,95 €
Geheimnisvolles Ostbayern
„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir mit unserem Verstand erkennen können“, davon war schon der legendäre chinesische Philosoph Laotse, der im 6. Jahrhundert vor Christus gelebt haben soll, überzeugt. Dieses Zitat könnte als Motto für das aktuelle Buch des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern dienen. Es präsentiert eine Sammlung von mystischen und unheimlichen Geschehnissen, die ihren Schauplatz an Orten in der Oberpfalz und Niederbayern haben.
Die Autorinnen und Autoren haben sich von Sagen und historischen Ereignissen dieser Orte inspirieren lassen, um darüber neue Geschichten zu verfassen. Ihre Erzählungen kreisen um zahlreiche ungelöste Geheimnisse, um Übernatürliches und Unerklärliches, das sich in Wäldern, Mooren und Tälern an Donau, Naab, Vils und Laber, in kleinen Orten wie Essing, Penk, Wolfsegg und St. Englmar oder in den Städten Neumarkt, Regensburg und Straubing abspielt. Die Handlungen drehen sich u.a. um Familienclans, die in steinzeitlichen Höhlen im Altmühltal hausen, um Rache- und Moorgeister, weiße Frauen und Spukgestalten, Ritter und Nonnen, unliebsame Ehemänner und stressgeplagte Geschäftsfrauen. Besonders reizvoll sind die ganz unterschiedlichen Schreibstile und Erzählweisen, mit denen die jeweiligen Autoren die rätselhaften Vorgänge darstellen. Alle, die sich gern einmal mit Ereignissen beschäftigen, die fern der Realität passieren und mit dem sogenannten „gesunden Menschenverstand“ nicht erklärbar sind, werden ihre Freude an diesem Buch haben.
Geheimnisvolles Ostbayern
Mystische Ereignisse & unheimliche Geschichten
Herausgegeben vom VS Ostbayern.
SüdOst-Verlag, Regenstauf 2022
ISBN: 978-3-95587-804-7
Hardcover, 13,5 x 20,5 cm
192 S., ca. 30 SW-Abb.
19,90 €
Freitag, 28. Oktober 2022, 19.00 Uhr: Beratzhausen, Friesenmühle, Friesenmühle 1
Kurioses Bayern – Sehnsuchtsort Heimat.
Lesung mit Elfi Hartenstein und Bernhard Setzwein
Das Maximilianeum in München ist als Sitz des bayerischen Parlaments
ist ein Sinnbild der demokratischen Verfassung des Freistaates Bayern (Foto: B. Nedim)
Der Roman- und Theaterautor Bernhard Setzwein aus Waldmünchen schreibt seit Jahren regelmäßig eine Glosse für die Bayerische Staatszeitung. Einige Texte aus dieser Reihe unter dem Titel „Unser noch unentdecktes Bayern“, sowie Passagen aus seinen beiden Tagebüchern „Gelbes und Blaues Tagwerk“ wird er an diesem Abend vorlesen. Er widmet sich darin kritisch und ironisch Eigenarten des aktuellen (Alltags-) Lebens in Bayern und äußert seine Gedanken zu Ereignissen aus dem bayerischen Politik- und Kulturgeschehen.
Die Regensburger Autorin Elfi Hartenstein wird Abschnitte aus einem unveröffentlichten Romanmanuskript lesen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensumstände auf der Halbinsel Krim im 21. Jahrhundert. Eine Deutsche erlebt die dort auftretenden Konflikte im Zusammenleben unterschiedlicher Volksgruppen. Am Beispiel der ukrainischen Geschichte wird die Sehnsucht der Menschen nach Heimat und Geborgenheit beschrieben. Dabei kommen auch die Probleme, die durch Migration und Einwanderung entstehen, und die auch in Bayern spürbar sind, zur Sprache.
Eintritt frei; Spenden erbeten.Nachlese: Mühlenwanderung im Tal der Schwarzen Laber mit interessanten Informationen zur Gleisl-, Mauser- und Hammermühle in Beratzhausen
Am 2. und 9. September fanden in Beratzhausen Führungen zur Gleisl-, Mauser- und Hammermühle statt, die auf großes, überregionales Interesse stießen. Rund 65 Gäste nahmen daran teil, darunter auch die stellvertretende Landrätin Maria Scharfenberg, einige Heimatpfleger und eine Reihe von Mühlenbesitzern und -bewohner aus Beratzhausen, aus dem übrigen Labertal, dem Altmühltal und dem Vilstal.
Die Informationen von Frau Dr. Riedl-Valder über die Geschichte und Nutzung der Anwesen wurden von Herrn Knoll, Frau Fromm und Herrn Kailer noch mit wissenswerten Details ergänzt. An dieser Stelle deshalb ein großer Dank an die Mitwirkenden und an das Team der Hammermühl-Wirtschaft, das anschließend für eine gute Brotzeit sorgte.
Das Fest der Lyrik vom 10. bis 12. Juni 2022 im Kreativ- und Kulturzentrum Degginger in Regensburg:
Ein großes DANKESCHÖN an alle Mitwirkenden des Lyrikfestivals, das vom 10. bis 12. Juni 2022 im Kulturzentrum Degginger in Regensburg über die Bühne ging:
an die Autoren und Autorinnen Barbara Krohn, Friedrich Hirschl, Kathrin Niemela, Anja Utler, Werner Fritsch, Harald Grill, Fridrich Brandl, Karl Krieg, Lisa Schneider, Bernhard Setzwein,
an die Musikerin Gabriele Wahlbrink und den Musiker Mike Reisinger,
an die Moderatorin Julia Zieschang, an Eva Bauernfeind mit dem Büchertisch vom lichtung-Verlag, an Dieter Lohr, der Hörbücher aus seiner Produktion präsentierte, an Rolf Stemmle und Wolfgang Burger vom VS Ostbayern, an Horst Valder, den fleißigen Fotografen, an Martin Zumbil mit dem Kreativ-Team vom Kulturzentrum Degginger und nicht zuletzt an das überaus interessierte Publikum.
Ihr alle habt zu einem ganz besonderen Ereignis beigetragen, bei dem eine eindrucksvolle Vielfalt an Lyrik und sprachlicher Ausdruckskraft, dabei auch einige unvergessliche Augenblicke und viele bereichernde Begegnungen geboten waren.
Ermöglicht haben dies die Förderer und Mitveranstalter: der Deutsche Literaturfonds e.V., die Stadt Regensburg, der lichtung-Verlag in Viechtach, der Verein Regensburg Liest e.V. und der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, Regionalgruppe Ostbayern (VS Ostbayern).
Neues Internetportal "Jüdisches Leben in Bayern" vom Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg.
Seit 18. Februar 2022 ist das neue Internetportal „Jüdisches Leben in Bayern“ im Haus der Bayerischen Geschichte unter https://www.hdbg.eu/juedisches_leben/ zugänglich. Dazu hat die Redaktion KunstLiteraTour in den letzten Monaten 80 Artikel über jüdische Gemeinden und Synagogen in der Oberpfalz, Oberfranken und Schwaben geliefert. In der nächsten Zeit sollen alle 350 bayerischen Orte, in denen jüdisches Leben zum historischen Erbe gehört, für diese Datenbank bearbeitet werden und dann abrufbar sein. Dazu kommen noch Fotosammlungen, Filme und Zeitzeugenberichte. Mit diesen umfangreichen Informationen werden das über viele Jahrhunderte bestehende friedliche Zusammenleben von Juden und Christen, aber auch die grausamen Auswüchse des Judenhasses in Bayern umfangreich dokumentiert sein. Es bleibt zu hoffen, dass durch dieses Wissen Toleranz gefördert und Antisemitismus erfolgreich bekämpft werden kann.
„Leben.ver-dichtet“ - Ein Fest der Lyrik
im Kulturzentrum Degginger (Wahlenstr. 17) in Regensburg
Freitag, 10.06.22 ‒ Sonntag, 12.06.22
Liebe Freundinnen und Freunde der Lyrik,
wir möchten mit Ihnen die Dichtkunst feiern. Eine Reihe bekannter Autoren und Autorinnen aus Ostbayern werden bei einem dreitägigen Festival ihr Schaffen präsentieren und zeigen, wie aussagekräftig ver-dichtete Sprache unser Leben und unsere Welterfahrung spiegeln kann. Schauplatz ist das Kreativ- und Kulturzentrum Degginger in der Altstadt von Regensburg, ein weit über die regionale Szene hinaus bekannter Brennpunkt der aufstrebenden Kreativwirtschaft in Bayern. Das frische Ambiente dieses denkmalgeschützten Gebäudes aus dem 14./15. Jahrhundert bietet den Lyrikerinnen und Lyrikern und ihrem Publikum einen optimalen Rahmen für Begegnung und Gedankenaustausch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Dr. Christine Riedl-Valder
KunstLiteraTour – Kulturredaktion für Ostbayern
Veranstaltungsprogramm
Freitag, 10.06.22, 20.00 Uhr
Live Chat aus dem Workshop-Raum des Degginger via YouTube. Digitale Teilnahme über den YouTube-Kanal vom Kulturzentrum Degginger (siehe www.degginger.info).
Friedrich Hirschl, Barbara Krohn, Bernhard Setzwein und Kathrin Niemela diskutieren mit allen Interessierten über Lyrik.
Moderation: Julia Zieschang
Organisation: Verein Regensburg liest e.V.
Samstag, 11.06.22, ab 14.00 Uhr
14.30 – 15.00 Uhr Barbara Krohn
15.15 – 15.45 Uhr Friedrich Hirschl
16.00 – 16.30 Uhr Kathrin Niemela
16.45 – 17.15 Uhr Anja Utler
Anschließend werden Sequenzen aus „Faust Sonnengesang – ein Filmgedicht I-VI“ (1995-2021) von Werner Fritsch gezeigt.
Sonntag, 12.06.22, ab 14.00 Uhr
Moderation: Dr. Christine Riedl-Valder
Musikalische Umrahmung: Mike Reisinger
14.30 – 15.00 Uhr Harald Grill
15.15 – 15.45 Uhr Friedrich Brandl
16.00 – 16.30 Uhr Karl Krieg
16.45 – 17.15 Uhr Lisa Schneider (Weichart)
17.30 – 18.00 Uhr Bernhard Setzwein
An beiden Lesungstagen Bücherstand (organisiert vom lichtung verlag,Viechtach) und Cafébetrieb.
Der Eintritt ist frei.
Bitte beachten Sie die aktuellen Pandemie-Vorschriften.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung empfehlenswert:
KunstLiteraTour – Kulturredaktion für Ostbayern
Dr. Christine Riedl-Valder, Kugelbergweg 8,
93176 Beratzhausen, Tel. 09493-951331
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kunstliteratour.com
Mit freundlicher Unterstützung durch das Förderprogramm "Neustart Kultur", sowie durch die Stadt Regensburg, den Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di - Regionalgruppe Ostbayern, den lichtung verlag (Viechtach) und den Verein "Regensburg liest e.V.".
Veranstaltung im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
Neuerscheinungen
Weihnachtliches Ostbayern. Winterliche Geschichten und himmlische Ereignisse, hrsg. vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern, Regenstauf 2020, 192 S., zahlreiche Illustrationen, ISBN 978-3-95587-747-7, Preis: 19,90 €
„Oh du fröhliche, oh du selige Weihnachtszeit...“ ‒ übertriebene Weihnachtsromantik kommt bei den wenigsten der Geschichten in dieser neuen Sammlung von Erzählungen zur Winter- und Weihnachtszeit auf. Vielmehr sind sie im Alltag der Menschen in der Oberpfalz und Niederbayern angesiedelt und beschreiben aktuelle Wünsche, Hoffnungen und Sorgen. Manche berichten auch von wundersamen Begegnungen und spirituellen Erfahrungen oder erfinden phantastische Variationen der biblischen Geschichte und des himmlischen Geschehens.
Da lassen beispielsweise unerwartete Besucher einen Weihnachtsabend im Chaos versinken, Alleinstehende entfliehen der Einsamkeit am Weihnachtsabend in die Notaufnahme eines Krankenhauses oder in ein Wellnesshotel im Bayerischen Wald, die Jagd nach einem Taschendieb auf dem Christkindlmarkt in Regensburg entwickelt sich zum feuchtfröhlichen Studium adventlicher Spirituosen, ein moderner Nikolaus rettet mittellose junge Frauen vor dem Liebesdienst in einem Bordell an der tschechischen Grenze, ein bankrotter Geschäftsmann taumelt am Heiligen Abend beim Abspülen dem Selbstmord entgegen, das Weihnachtsfest wird als effizientes Businessmodell auf den Prüfstand gestellt, Gottvater überlegt sich ein Update für sein Sorgenkind „Erde“ und die Heilige Familie muss aus der Großstadt in ein Oberpfälzer Dorf umziehen, wo sie mit den Widrigkeiten des Landlebens kämpft und Maria ihrem Mann erst noch beichten muss, dass das Kind nicht von ihm stammt.
Anne Lienert (ein Pseudonym für Chr. Riedl-Valder) versetzt sich in ihrem Beitrag „Jingle-Single-Bells“ in die Situation einer alleinstehenden Frau zur Weihnachtszeit. Ihre Geschichte spielt im Café Krönner im niederbayerischen Straubing und in Kallmünz in der Oberpfalz.
Der Cocktail aus Weihnachts- und Wintererzählungen an Schauplätzen in Landshut, Passau, Straubing, Regensburg, im Bayerischen Wald und anderen Orten in Ostbayern ist sowohl aus tiefsinnigen als auch aus lustigen,traurigen, kritischen, spannenden und sehr phantasievollen Beiträgen gemischt und deshalb überaus abwechslungsreich und unterhaltsam!
Dieses außergewöhnliche Weihnachtsbuch mit zahlreichen Illustrationen von Christian Walter setzt die erfolgreiche Ostbayern-Reihe des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Ostbayern (VS Ostbayern) fort.
Publikation mit allen Texten der literarischen Führung, die im Herbst 2019 im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen stattfand:
Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen
Christine Riedl-Valder (Hg.): Literaturtage Oberpfälzer Jura 2019 - Literatur trifft Kunst im Europa-Skulpturenpark Beratzhausen, Kallmünz 2019, 66 S., 13 Farbabb., ISBN 978 3 7847 1251 2, 9,80 €.
Mit einem Vorwort von Michael Eibl, Vorsitzender Kuratorium Europäische Kulturarbeit e.V..
Redaktion: Dr. Christine Riedl-Valder, Michael Eibl
Gestaltung: Michael Eibl
Fotos: Dr. Christine Riedl-Valder
Das Buch ist über den Verlag Laßleben (Lange Gasse 19, 93183 Kallmünz, Tel. 09473-205) erhältlich.
Seit 1992 entstanden in Beratzhausen (Landkreis Regensburg) in mehreren internationalen Bildhauersymposien zahlreiche Kunstwerke, die nach und nach auf den Wiesen entlang der Schwarzen Laber, auf den Berghängen und in den Nachbarorten aufgestellt wurden. Mit über 40 Objekten ist der Europäische Skulpturenpark Beratzhausen heute einer der größten Skulpturenparks in Bayern. Die Themen, mit denen sich die einheimischen und ausländischen Künstler befassten, kreisen um die Begriffe Mensch, Glaube, Kunst und Natur. Ihre Werke, eingebettet in die idyllische Naturlandschaft des Oberpfälzer Jura, laden zum Verweilen, zum Betrachten und zum Nachdenken ein.
Eine Reihe von Persönlichkeiten aus dem Schriftstellerverband Ostbayern (Guido Frei, Elfi Hartenstein, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Johann Maierhofer, Dr. Marita A. Panzer, Martin Stauder, Rolf Stemmle und Thyra Thorn) ließen sich von einzelnen Skulpturen des Europaparks zu einfallsreichen Erzählungen inspirieren, die in diesem Buch abgedruckt sind.
Die Publikation wurde finanziell gefördert durch das Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen e.V., die Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz eG und KunstLiteraTour - Kulturredaktion für Ostbayern.
Caféhäuser in München.
Geschichte(n) aus drei Jahrhunderten
Stimmen zum Buch:
Der erste Caféhausführer von Regensburg und Umgebung
Christine Riedl-Valder: Die schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung, Regenstauf 2017, 17,90 € (ISBN 9-783866-46341-6)
https://www.battenberg-gietl.de/heimat/buch/die-schoensten-cafes-in-regensburg-und-umgebung
Dieser Führer stellt einige der schönsten Cafés in Regensburg und Umgebung vor und möchte Ihnen dabei helfen, neue Plätze zu entdecken und Ihre persönlichen Favoriten zu finden. In Regensburg ist der Genuss von Kaffee und Konfekt seit Jahrhunderten üblich. Schon den Gesandten am Immerwährenden Reichstag wurden „Islamischen Wein“ und Pralinen serviert. Wer heute in der Domstadt ein Café besuchen will, hat jedoch die Qual der Wahl zwischen einer Vielzahl von Lokalen mit unterschiedlichsten Angeboten. Dieses Buch will Ihnen eine Orientierungshilfe geben. Es informiert über Kaffee- und Kuchenspezialitäten, Ambiente, Ausstattung, Service und Betreiber der einzelnen Cafés und erwähnt Wissenswertes über ihre Geschichte und Entwicklung. Dabei zeigt sich die bunte Vielfalt, Qualität und lange Tradition der Oberpfälzer Caféhauskultur.
Das Buch macht Sie bekannt mit fünfzehn der schönsten Cafés in Regensburg sowie lohnenden Ausflugszielen in Bach, Beratzhausen, Burglengenfeld, Illkofen, Kallmünz, Kelheim, Laaber, Nittendorf-Penk, Schwandorf, Tegernheim, Velburg und Zeitlarn.
„Gefälliger Wegweiser zum wahren Kaffeegenuss in und um Regensburg:
Schon das in „Kaffee-Farbtönen“ gestaltete Cover regt die Sinne an, denn fast möchte man meinen, den Duft des schwarzen Heißgetränks zu vernehmen. So gelingt Christine Riedl-Valder, der in der Region Regensburg beheimateten Kunsthistorikerin und Germanistin, ein gelungener Einstieg. In ausgewählten Cafès und in teils ungewöhnlichem Ambiente kann man die Seele baumeln lassen und spezielle Kaffee- und Kuchenkreationen genießen. Da gibt es liebliche „Locations“wie das „Rosenfleckerl“ oder skurrile wie das „Kuhstallcafé“ und den„Milchschwammerl“, wohl das kleinste seiner Art weit und breit. Man kann sich mit Kunst, wie im „Galerie-Café Blaue Lilie“ umgeben, mit klaren Linien im modernenAmbiente des „Verschmitzt“ oder gediegen im „Pernsteiner“ dem Genuss frönen.
Auch im Schatten einer Kirche mit Blick auf einen alten Friedhof lässt sich trefflich entspannen (s. „Legato“) oder gleich in einer ehemaligen Hauskapelle. Hier beim legendären „Dampfnudel Uli“ denkt man nicht an das Hüftgold, das die leckeren Mehlspeisen hinterlassen. Riedl-Valder charakterisiert ihre Lieblingscafés kompakt und geht dabei vor allem auf deren besonderes Ambiente, Geschichte und Spezialitäten ein. Aussagekräftige Fotografien unterstreichen die Hinweise und Fakten im Text. Eine „Info-Leiste“ liefert die wichtigsten Daten wie Anschriften,Öffnungszeiten, Internetpräsenz und auch Preislevel von Kaffee und Kuchen.
Besonderes Augenmerk aber legt die Autorin auf Herkunft der Ingredienzen, sprich Kaffeebohnen, und die fachkundige Zubereitung des heißen Muntermachers. Auch die jeweilige Konditorkunst wird eingehend unter die Lupe genommen.
Der Genuss-Reiseführer lässt Einheimische wie Besucher nicht im Regen stehen und weist zielgerichtet den Weg zu den besten Cafés der Region. Ein ebenso empfehlenswertes wie unterhaltsames Buch mit ansprechender Aufmachung.“
(Sabine Tischhöfer, in: Bauer, Markus (Hg.): Die Besprechung, Ausgabe 1/2017)
Christine Riedl-Valder: Johann Baptist Dominikus Zimmermann. Virtuose Raumschöpfer des Rokoko. Regensburg 2017, 14,95 € (ISBN978-3-7917-2928-2)
Die Gebrüder Zimmermann leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung und Vollendung des süddeutschen Rokoko. Das Buch berichtet vom faszinierenden Leben und Werk der Künstler-Brüder. Aufgewachsen im Milieu der Wessobrunner Stuckkünster, blieben sie diesem Kreis zeitlebens eng verbunden und prägten die Kunstlandschaft Oberbayerns. Johann Baptist, Stuckateur und Freskant, war ab 1720 für die Wittelsbacher am Münchner Hof tätig und schuf an der Seite von Francois Cuvilliés die Prunkräume des höfischen Rokoko in der Münchner Residenz, der Amalienburg und Schloss Nymphenburg. Dominikus, Stuckateuer, Altarbauer und Baumeister, erreichte eine einzigartige Synthes von Ornament und Architektur. Durch ihre Zusammenarbeit gelangen den Brüdern Spitzenleistungen der Raum- und Dekorationskunst. Ihr Spätwerk, die "himmlische" Wies, gilt als Juwel des Rokoko und gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe.
Pressestimmen zum Buch:
"Das Buch...liefert einen kompakten Überblick über Leben und Werk der beiden Rokoko-Künstler...Die Autorin mischt Wissenswertes über die Wessobrunner Familie und den Betrieb, den Werdegang der beiden Brüder bis hin zu ihrem Meisterstück, der Wieskirche und dem festlichen Steinernen Saal in Schloss Nymphenburg, mit kurzen Exkursen. So erfährt der Leser beispielsweise, wie sich Stuckmörtel zusammensetzt und verwendet wird, was sich hinter den Begriffen "Bandelwerk" und "Rocaille" verbirgt oder welche Arbeitsbedingungen, Löhne und Preise im 18. Jahrhundert vorherrschten...." (Rebekka Jakob, Augsburger Allgemeine am 16.02.2018).
"...was die beiden bildnerisch universell begabten Zimmermann-Brüder ganz unabhängig voneinander entwickelt und dann in einigen gemeinsam gestalteten Gesamtkunstwerken im Rokoko-Stil zur Vollkommenheit geführt haben, genießt heute höchste Anerkennung...(Gottfried Knapp, Süddeutsche Zeitung am 14.03.2018)
" ...ein instruktiver und reizvoller Band der schönen Buchreihe "kleine bayerische biografien"..."das glanzvolle Wirken der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet in die bayerische Geschichtte ihrer Zeit...Alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder versammelt Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch, das auch spannende Aufklärung darüber gibt, worin eigentlich das Faszinierende des süddeutschen Rokokos besteht." (Klaus Hübner, Ostbayerisches Magazin lichtung, Hf. 2/2018, S. 54f).
"In ihrem Buch erzählt die Kulturjournalistin Christine Riedl-Valder fesselnd, wie sich der Stuckateur und Freskant Johann Baptist Zimmermann und sein jüngerer Bruder, der Stuckateur und Architekt Dominikus Zimmermann kongenial ergänzten...Außerdem wird in dem Buch das Leben und Wirken der Zimmermann-Brüder in seinen historischen Kontext gestellt...(Martin Geh, Katholische Sonntagszeitung, Bistum Augsburg, Nr. 16, 2018).
"...äußerst lesenswert, informativ und bereichernd - in gut verständlicher Sprache....Das Buch ist eine handliche, kompakte Darstellung...Ein Stück Bayerische Geschichte. Gut zu lesen! (das zeichen. Die Zeitschrift des katholischen Apostolats, Nr. 6 /2018).
"...Da die in angenehmem und ansprechendem Tonfall gehaltene Zusammenfassung des Lebens und Wirkens der Brüder immer wieder, wie bei dieser Buchreihe üblich, durch lehrreiche Info-Kästen angereichert wird, kann sich der Leser ganz nebenbei auch interessantes Hintergrundwissen aneignen...dieses Büchlein, in dem die glanzvolle Spur der Brüder Zimmermann einleuchtend eingebettet wird in die bayerische Geschichte ihrer Zeit....Klar ist: Christine Riedl-Valders ansprechend bebildertes Buch versammelt alles Wissenswerte rund um die Künstlerbrüder und klärt auf spannende Weise darüber auf, worin das Unvergleichliche und Begeisternde des süddeutschen Rokoko besteht." (Klaus Hübner, in: Bayernspiegel 3/2018, S. 48f.)
"...Das Buch ist eine gut lesbare, gründliche, auch an die breitere Öffentlichkeit gerichtete Biographie, die die vorhandene Literatur berücksichtigt und auswertet...Insgesamt ist das gut redigierte und schön gestaltete Buch eindeutig zu empfehlen und es ist ihm eine breite Leserschaft zu wünschen. Es ist auc sehr begrüßenswert, dass ca. 30 Jahre nach den letzten zwei großen Neuerscheinungen...zu den Brüdern bzw. Dominikus Zimmermann das Werk der beiden großen bayerischen Rokokomeister wieder mit einer Publikation gewürdigt wird." (Werner Fees-Buchecker, in: Landsberger Geschichtsblätter 2019, S. 155).